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U.D.O. - Steelhammer

U.D.O. - Steelhammer
Stil: Heavy Metal
VÖ: 24. Mai 2013
Zeit: 61:44
Label: AFM Records
Homepage: www.udo-online.de
MySpace: www.myspace.com/udoonline

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Eigentlich weiß man genau, was man erwarten kann, wenn uns Udo eine neue Scheibe am Start hat. Doch war ich diesmal besonders gespannt, denn immerhin fand das letzte Werk Rev-Raptor nicht völlig meine Zustimmung und außerdem hat sich das Besetzungs-Karussell bei der deutschen Institution nicht unerheblich gedreht, musste der langjährige Weggefährte Stefan Kaufmann doch aus gesundheitlichen Gründen aussteigen. Gibt es 2013 also einen Neuanfang?

Nicht wirklich, denn schon beim eröffnenden Titeltrack macht der Meister klar, dass er immer noch rostfreien Edelstahl in bester U.D.O.-Tradition fertigen kann. Aber im Laufe der Spieldauer des Albums bekommt man den Eindruck, dass hier eine etwas düsterere Atmosphäre als noch auf dem Vorgänger zu spüren sei. Gerade bei den etwas verhalteneren Tracks scheint Udos dunklere Seite etwas zum Vorschein zu kommen. Das gibt dem Material eine willkommene zusätzliche Facette, die mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen wird. So ist das Album immer noch unverkennbar U.D.O., hat aber auch ein paar leicht überraschende Momente zu bieten wie beispielsweise das in Spanisch eingeträllerte "Basta Ya", das zusätzlich noch einen verdammt überzeugenden Groove an den Tag legen kann. Die Ballade "Heavy Rain" kommt mir zwar eher unspektakulär rüber, aber wenigstens hält sich der Schmalzfaktor genauso in Grenzen wie die Spieldauer.

Apropos Spieldauer: Mit über einer Stunde hat Herr Dirkschneider da ein ganz fettes Paket geschnürt, das muss schon mal gesondert erwähnt werden. Dass die Produktion nicht mehr in Stefan Kaufmanns Händen lag, hört man im Vergleich zum Vorgänger durchaus. Da, wo ich 2011 noch "knackige Härte" konstatierte, könnte ich diesmal das Konstrukt "organische Wucht" in den Raum werfen. Ja, nicht mehr ganz so knackig klingt der Rundling, dafür aber irgendwie sympathischer, mit dem neuen Klangbild kann ich mich also durchaus anfreunden. Eingespielt wurde das Album noch ohne Neuzugang Kasperi Heikkinen, die gesamte Gitarrenarbeit lag also in den Händen des ebenfalls neu hinzugekommenen Andrey Smirnov (Prost!). Der liefert einen grundsoliden Job ab, passt also perfekt zur Mannschaft.

Die personelle Runderneuerung hat U.D.O. in keinster Weise geschadet, auf Steelhammer bekommt man genau die Vollbedienung, die man erwarten konnte und noch ein paar Facetten mehr. Da fällt es mir mehr als leicht, den Punkt, den ich 2011 abgezogen hatte, wieder draufzupacken. Prädikat "rostfrei"!

Hannes

5 von 6 Punkten

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