4 Headbänga online
01.07.2019 Zz Top
05.07.2019 Bon Jovi
03.08.2019 Slayer (busfahrt Von München)
23.08.2019 Metallica
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
Reviews (10050)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Crash Street Kids

Interview:
Casketgarden

Live-Bericht:
Apocalyptica

Video:
The Absence
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Sacrilegious Impalement kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Sacrilegious Impalement - III: Lux Infera

Sacrilegious Impalement - III: Lux Infera
Stil: Black Metal
VÖ: 31. Mai 2013
Zeit: 45:35
Label: Cyclone Empire
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/sacrilegiousimpalement

buy, mail, print

Auf Lux Infera, dem dritten Langeisen der Finnen von Sacrilegious Impalement, werden keine Gefangenen gemacht. Mit wuchtigem Sound jenseits aller Untergrundambitionen schmettern uns Hellwind, Impaler und Kaosbringer neun Hassbrocken entgegen, dass die Schwarte nur so kracht. Das ist wütender Black/Death Metal der extra brutalen Sorte. Dabei beherrschen Sacrilegious Impalement den Schwenk zwischen irrwitziger Raserei, rockigen Passagen und fast schon doomigen Auswüchsen ausgezeichnet. Mehr noch: wann immer man sich denkt, jetzt g'langt es aber mit der Prügelei, kommen die Schufte mit ein paar eingängigen, beinahe schönen Gitarrenmelodien um die Ecke und lockern so das Geschehen sichtlich auf. Abwechslung ist ein wichtiges Anliegen auf Lux Infera!

Bestes Beispiel hierfür ist gleich der Opener "Angel Graves", dessen stampfendes Midtempo schnell an Fahrt aufnimmt und einige Gitarrenparts aufweist, die beinahe ein wenig an Motörhead erinnern. "Down For Grimlord" ist Highspeed auf der einen Seite, melodischster, ja fast schon hymnischer Titel auf der anderen Seite. "For Sins Of The Pigs" gestaltet sich dagegen eher träge und atmosphärisch, wie ein zäher Magmafluss, der nur gelegentlich die Erdkruste durchbricht, um an der Oberfläche für Zerstörung zu sorgen. Trotz der bedrohlichen Grundstimmung wird auch hier die Melodie ganz groß geschrieben. "Behead The Infants Of God" ist, um noch eine weitere Facette der Band aufzuzeigen, ein richtig dreckiges Stück Black'n'Roll, zu dem man sich ordentlich austoben kann. Den Gipfel der Gehässigkeit erreichen wir jedoch erst kurz vor der Sperrstunde mit "Hios Gift Embodied", wo man besser nicht mit ästhetischen Augenblicken rechnen sollte. Für Freunde der eher groben Kelle also ein Leckerbissen. Wer Platten von Marduk, Necrophobic und Carpathian Forest in seinem Regal stehen hat, sollte dieser Band unbedingt Gehör schenken.

Dagger

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de