9 Headbänga online
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
08.11.2019 Annihilator
09.11.2019 Stormbringer Thrash Inferno 23
Reviews (10068)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Leaves' Eyes

Interview:
Greifenstein

Live-Bericht:
Saxon

Video:
The Dillinger Escape Plan
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von In The Name Of Nothing kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

In The Name Of Nothing - The Grand Illusion

In The Name Of Nothing - The Grand Illusion
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 27. April 2013
Zeit: 41:14
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.inthenameofnothing.com

buy, mail, print

Aus der Hansestadt Hamburg erreicht mich dieses Debutalbum, dem die EP Snakepit im letzten Jahr voraus gegangen ist. Gegründet wurden In The Name Of Nothing vor zwei Jahren und setzen sich zu ¾ aus Mitgliedern der ebenfalls aus dem Norden unserer Republik stammenden Black Elegy zusammen.
Doch anders als bei Black Elegy regiert hier der Death Metal, der in seiner ganzen Bandbreite zelebriert wird. Das soll heißen, auf diesem Acht-Tracker finden sich sowohl groovende Midtempopassagen als auch flottes Uptempo, das natürlich klar die Mehrheitsanteile für sich verbuchen darf. Dabei holzen sich die Hanseaten jedoch nicht auf Teufel komm raus durch ihre Songs, vielmehr legen sie viel Wert auf Abwechslung und Struktur innerhalb der Songs. Abwechslung wird auch beim Gesang geboten, denn neben den obligatorischen Growls finden sich auch zahlreiche Klargesangspassagen auf The Grand Illusion. Auch eine gute Portion Progressivität lassen sie in ihre Songs mit einfließen, allerdings nicht immer zum Vorteil des Songs. "Bestes" Beispiel ist hier "Down To Earth", der mit einem Groovepart beginnt, vor dem man einfach niederknien möchte... doch dann nimmt der Song eine gänzlich andere Wendung, der Groove wird raus genommen, dafür kommt Progressivität rein, und das wie gesagt nicht zum Vorteil des Songs. Hinzu kommt, dass der Klargesang hier einfach deplatziert wirkt und völlig kraftlos durch die Boxen kommt. Da können auch die dann einsetzenden Growls nichts mehr retten. Schade, denn der Rest des Materials lässt durchaus aufhorchen, auch wenn der richtige Earcatcher noch nicht am Start ist. Die Songs treiben meist ordentlich nach vorne und die Doublebass-Maschine macht auch eher selten eine Pause. Guter Anspieltipp ist "Days Of Anguish", der sehr flott und mit einem ordentlich melodischen Riff einsteigt, dann kurzzeitig den melodischen Ballast von Bord wirft, ehe er ihn wieder zurück holt. Oder gleich der Opener "The Challengers", der die Marschrichtung des melodischen Todesstahls vorgibt.
Mit diesem Album befinden sich die Jungs nach eigenen Angaben noch auf der Suche nach einem geeigneten Label, um ihr Material flächendeckend zu vertreiben. Sollte nicht zu lange dauern, denke ich.

Ray

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Sabiendas - Restored To Life
Vorheriges Review: Paganland - Wind Of Freedom

© www.heavyhardes.de