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Lilith Laying Down - Nether Regions

Lilith Laying Down - Nether Regions
Stil: Gothic Progressive Metal
VÖ: 08. März 2013
Zeit: 66:05
Label: Bret Hard Records
Homepage: www.lilithlayingdown.de
MySpace: www.myspace.com/lilithlayingdown

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Lilith Laying Down wurden 2008 gegründet und können bisher erst auf ein Demo namens What Lies Beneath (2009) verweisen. Von selbigem haben es dann immerhin drei Songs auf das Debüt Nether Regions geschafft, das nun über Bret Hard Records (neu) auf den Markt kommt.

Darauf gibt es neben den Demotracks auch acht neue Stücke zu hören, auf denen sich Lilith Laying Down stilistisch nicht einschränken wollen. Prinzipiell sind die Kölner in groovigem Midtempo-Metal verankert, der mit allerlei Zutaten angereichert wird. Folkige Klänge ("Death Of A Norseman") findet man hier ebenso wie komplexere Nummern mit progressivem Charakter ("King Of Gods", "You Defy"). Bewegt sich die Band auf straighteren Pfaden klingt Nether Regions gern mal nach Metallica ab dem schwarzen Album, was auch stark der stimmlichen Nähe von Gitarrist/Sänger Pavlos Batziakas zu J. Hetfield geschuldet ist. Aber auch im Sangesbereich ist man bemüht, der stilistischen Vielfalt der Songs gerecht zu werden. So kann man sich auch über düstere Vocals der Marke Pete Steele oder Growls und harsche Stimmenakrobatik freuen.

Dennoch will Nether Regions zu keinem Zeitpunkt so richtig zünden. Die Absicht der Band, keine Out-Of-The-Box-Songs zu schreiben ist zwar deutlich erkennbar, aber die stilistische Vielfalt mit softem Thrash, folkigem Geschunkel, düsterem Doom und forscherem Power Metal klingt insgesamt zu zerfahren und wenig homogen. Hinzu kommt das Problem mit dem Tempo, denn Nether Regions schippert überwiegend im Midtempo umher mit gelegentlichen Bremsen, die das Ganze aber zu einer ziemlich plätschrigen Angelegenheit machen. Auch deshalb, weil rifftechnisch kaum aufsehenerregendes Material geboten wird. Mit Nether Regions ist Lilith Laying Down somit ein nettes Album gelungen, aber zur aufsehenerregenden Scheibe ist es noch ein langer Weg.

Lord Obirah

3 von 6 Punkten

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