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Review

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Vreid - Welcome Farewell

Vreid - Welcome Farewell
Stil: Black Metal
VÖ: 22. Februar 2013
Zeit: 42:36
Label: Indie Recordings
Homepage: www.vreid.no
MySpace: www.myspace.com/thepitchblackbrigade

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Vreid gehären nun schon seit fast einer Dekade zum feinsten Stahl, der in Norwegen geschmiedet wird. Im stabilen zwei-Jahres-Rhythmus veröffentlicht der Vierer ein ums andere Mal ein leckeres Scheibchen, und auch das sechste Album Welcome Farewell macht da keine Ausnahme.
Wie Dagger im Review zu V geschrieben hat, sind die Tage, an denen man Vreid als Black'n'Roll-Kapelle "abstempeln" konnte, definitiv gezählt bzw. vorbei. Auch wenn die Wurzeln der Band genau dort liegen, so haben Vreid doch im Laufe der Jahre ihren Sound stetig weiter entwickelt, so finden sich inzwischen allerlei Einflüsse im Gesamtbild der Norweger. Extrem groovig steigt "The Ramble" in die Scheibe ein. Bei diesem Song erinnern mich die herrlich kratzigen Vocals stets an die ebenfalls aus Norwegen stammenden Immortal. Nach diesem geschwindigkeitstechnisch eher verhaltenen Einstieg gibt man beim nachfolgenden "Way Of The Serpent" erstmal kräftig Gas. Nach der ersten Blastattacke packt man aber auch hier die Groove-Keule aus und der Song galoppiert ohne Unterlass durch die Prärie. "The Devils Hand" dagegen ist etwas gemäßigter gehalten, schnell wird klar, dass wir es hier mit einem recht abwechslungsreichen Album zu tun haben. So verwundert es dann auch nicht, dass der Titelsong mit einem 1A-Power Metal-Riff eingeläutet wird, das so mancher PM-Kapelle gut zu Gesicht stehen würde. Auch hier wird das Tempo beständig variiert, was den Song trotz seiner 6:31 Spiellänge recht kurzweilig erscheinen lässt. Sehr melodisch geht es auch bei "The Reap" und "Black Waves" zu, die unverkennbar nach Vreid klingen und ihre Wurzeln gut zur Geltung bringen. Etwas andächtig steigt das finale "At The Brook" in die letzten knapp fünf Minuten Spielzeit ein, ehe der Song ins treibende Midtempo wechselt, ohne jedoch die andächtige Grundstimmung zu verlieren. Erst gegen Ende wird diese abgelegt und der Song prescht noch einmal nach vorne los, quasi als finales Aufbäumen.
Ein feines Scheibchen, das in keiner Sammlung fehlen sollte.

Ray

5 von 6 Punkten

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