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Chillihounds - Shake Your Skull

Chillihounds - Shake Your Skull
Stil: Rock n' Roll, Heavy Blues
VÖ: 23. Dezember 2012
Zeit: 37:22
Label: Transubstans Records
Homepage: www.chillihounds.se

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"Less blue boogie and more black blues" versprechen die Chillihounds aus Gothenburg, SWE im Vorfeld der Veröffentlichung ihres neuesten Outputs Shake Your Skull. Gabriel Aadland (Voc., Git.), Stefan Rasmusson (Git.), Carl Linnaeus (Bass) und Stefan Johansson (Drums) bringen es bis dato auf zwei Langrillen - The Album (2007) und Welcome To The Show (2010) - und ein Demo mit dem richtungsweisenden Namen No Fashion, Just Rock n' Roll und zocken sich auf Shake Your Skull durch zehn recht derb und schön roh belassene Rocknummern, die irgendwo zwischen ZZ Top, Ted Nugent und einer Beelzebub-Ausgabe von Elvis Presley anzusiedeln sind, aber auch wie versprochen mannigfaltige Querverweise in Bluesgegenden aufzuweisen haben.
So finden sich auf der Scheibe eine Reihe erdiger und frech vorgetragener Rock n' Roller wie zum Beispiel der flotte Opener "No Vacation", "Back In The Game", das darüber hinaus den Geist von Bon Scott sowohl ein- als auch ausatmet, oder "1979", zu dem Sator-Gitarrist und Hellacopters-Producer Chips Kiesbye ein lässiges Solo beisteuerte. Als äußerst gelungen, da an Coolness kaum zu übertreffen, muss der Doppelschlag "Cain"/"Mark Of Cain" eingestuft werden. Hierbei wecken nicht nur die Songtitel Assoziationen zu Glenn Danzig (man erinnere sich an "Twist Of Cain" vom ersten Danzig-Album), sondern auch die Evil-Lyrics bzw., wie Sänger Aadland diese gesanglich interpretiert. Das Highlight der Scheibe, wobei das letzte Stück "Control" fast an die Genannten heranreicht, denn auch hier gehen die Chillihounds ziemlich dirty zu Werke, ohne dass dabei memorable Melodien unter den Tisch fallen.
Insgesamt eine launige, kurzweilige und runde Sache. Mit Shake Your Skull überraschen die Chillihounds und bieten sich durchaus für höhere Aufgaben in naher Zukunft an.

Fuxx

5 von 6 Punkten

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