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Whiskey Ritual - Narconomicon

Whiskey Ritual - Narconomicon
Stil: Black`n´Roll
VÖ: 05. November 2012
Zeit: 44:22
Label: Agonia Records
Homepage: -

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Whiskey Ritual - klingt ja lustig. Irgendwie nach Rock'n'Roll. Das Covermotiv ist dafür aber ganz schön derb und zeigt die wahrhaft ernüchternden Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. Falls irgendwann einmal die Flaschen von Spirituosen mit abschreckende Bildern etikettiert werden (so, wie es jetzt mit den Kippen passieren soll), dann wäre dieses Foto dafür prädestiniert.

Tatsächlich passt auch der musikalische Eindruck, den Narconomicon vermittelt, zu diesem Bild einer bewusstlos gesoffenen Rubensfrau, die ihre vorübergehend letzte Ruhestätte neben der örtlichen Toilette gefunden hat. Vermutlich war es eine ähnlich alkoholische Party, als die Musikanten von Whiskey Ritual anno 2008 beschlossen, dreckigen Rock'n'Roll mit grobem Black Metal zu verkuppeln. Zwar hat bei diesem schrecklich netten Pärchen der Black Metal eindeutig die Hosen an, Meister Kilmisters Einfluss ist aber unüberhörbar. Am Ende steht ein übellauniger Bastard mit leichter Punk-Attitüde, der in hässlichen Vocals über Suff und Satan philosophiert. Man sollte es nicht für möglich halten, aber das Zeug macht sogar richtig Laune. Meist schwankt das Tempo innerhalb der einzelnen Songs zwischen rockendem Midtempo und rasend schnellen Blastattacken. Erinnerungen an Bands wie Shining, Necrophobic oder Carpathian Forest werden wach, tatsächlich stammen Whiskey Ritual jedoch aus Italien. Auch der erdige Sound, der kein bisschen aufpoliert und getriggert klingt, passt prima ins Konzept der Band. Es fehlen zwar noch ein wenig Abwechslung und echte kompositorische Highlights, die Songs sind aber durchgehend gut und unterhaltsam.

Freunde des so genannten Black'n'Rolls sollten dieser Truppe daher ihr Gehör schenken. Für Schöngeister und Fans progressiver wie filigraner Gitarrenmusik ist das jedoch sicher nicht die richtige Kost.

Dagger

4 von 6 Punkten

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