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Dirty Passion - In Wonderland

Dirty Passion - In Wonderland
Stil: Hard Rock, Glam Rock
VÖ: 07. September 2012
Zeit: 44:48
Label: Denomination/Transubstans Records
Homepage: www.dirtypassion.net

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Nach achtbaren Erfolgen ihres Debuts Different Tommorow und einer Tour mit keinen Geringeren als den L.A. Guns sind Dirty Passion aus Malmö, SWE zurück mit brandneuem Material in Form des Longplayers In Wonderland. Wo der Erstling noch gelinde gesagt ein wenig "ungeschliffen" klang, haben die Schweden-Sleazer produktionstechnisch (wenn auch hier das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist) und vor allem, was das Songwriting angeht, ein Schippe drauf gepackt.
Was In Wonderland jedoch eindeutig zum Gewinner macht, sind die Songs an sich, denn der Silberling bietet allen Glam- und Sleaze-Liebhabern eine Fülle von feinen, ja sogar erstklassigen Singalongs, fest verwurzelt in den 80ern und etwa vergleichbar mit den frühen Nasty Idols, Hanoi Rocks oder auch Mötley zu Dr. Feelgood-Zeiten.
Als absolutes Highlight der Scheibe muss zuvorderst "Lovers Lane" genannt werden, in dem mit lässiger "Den nächsten Jack, bitte."-Geste, die Band einen Ohrwurm par excellence geschaffen hat, der auf jeder nächsten Hairspray-Party zum kollektiven Schunkeln und Mitsingen animieren dürfte. Dass Dirty Passion ein exzellentes Gespür für bleibende Melodien haben, hatten sie schon auf dem Debut bewiesen, auf In Wonderland ist die Hitdichte jedoch noch extremer ausgefallen. Da wären "Sinner" mit seinen verspielten Melodie-Soli, die Vorab-Single und Power-Ballade "When Darkness Falls" im Stile von Giant oder Danger Danger, der punkige Uptempo-Rocker "Daughter Of The Reaper, "Make It Last", das auf coole Art und Weise an Balladengut von Aerosmith aus der Living On The Edge-Periode erinnert oder "Stay", das "Save Me" (Edguy) aus Malmö - ganz starke Nummern, die der Band hier gelungen sind. Aber was hier gerade gesagt wurde kann letzten Endes für fast alle Stücke der Platte geltend gemacht werden. So gut wie jeder Song besitzt einen Mörderrefrain, gefällt in Aufbau und Inszenierung. Gitarrentechnisch bieten sich dem Hörer allerlei einfallsreiche Licks und Riff-Aneinanderreihungen, viele Balladen bzw. Halbballaden (die Texte, na ja, sind dann und wann doch ein wenig zu Herz-Schmerz-beladen), ja, aber dies macht In Wonderland und die darauf herrschende Atmosphäre letztlich aus. Richtig tolle Scheibe!

Fuxx

5 von 6 Punkten

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