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Kissin' Dynamite - Money, Sex & Power

Kissin' Dynamite - Money, Sex & Power
Stil: Sleaze Heavy Rock
VÖ: 23. März 2012
Zeit: 39:40
Label: AFM Records
Homepage: www.kissin-dynamite.de
MySpace: www.myspace.com/kissindynamiterocks

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Was soll ich denn eigentlich noch über eine Band schreiben, die von ausnahmslos jedem im Rock- und Metalbusiness bis in den Himmel und darüber hinaus gelobt wird? Die erste CD Steel Of Swabia konnte bereits bei EMI platziert werden, für die zweite, Addicted To Metal, durfte Udo Dirkschneider Gastsänger spielen (Ex-Accept, UDO) und nun folgt der dritte Streich bei AFM. Wie erwartet gibt es an der musikalischen Umsetzung und der Produktion der zehn auf Money, Sex & Power befindlichen Hymnen - ja, man muss sie so nennen - absolut nichts auszusetzen, egal, wie genau man hinschaut oder -hört. Hier treffen songwriterisches Können, ein unglaubliches Gefühl für catchy Stadionmelodien und sleazigen Groove, absolute Konsequenz und Perfektion in der Umsetzung und die aktuelle Retro-Glam-Welle aufeinander. Das macht schon das Doppelgespann aus "Money, Sex & Power" und dem sich in die Hirnrinde bohrenden "I Will Be King", welches man sich auf Youtube zu Gemüte führen kann, klar. Nach zweimaligem Durchlauf der Scheibe kommt es mir so vor, als würde das Ding schon seit 15 Jahren in meinem CD-Regal stehen.

Vergleiche mit AC/DC/dc, Mötley Crüe und Accept wurden in der Vergangenheit zu Haufe angestellt, tragen aber meiner bescheidenen Meinung nach für dieses Album nur bedingt. Ich würde von den Songs her eher die Mischung aus alten Helloween und Pink Cream 69 mit einer großen Sahnehaube aus Edguy-Stadionrock-Attitüde als Vergleich heranziehen. Nur die Riffs sind es, die immer mal wieder das teutonische Accept-Feeling aufkommen lassen. Die Kombination aus morbiden Texten mit fröhlicher Untermalung, dem Sich-Selbst-Nicht-Zu-Ernst Nehmen, den rockigen Nummern und einer gehörigen Portion Größenwahn ("Six Feet Under", "Sleaze Delight", "Club 27", "She Is A Killer"...) wird, wie auch bei Edguy, sein Ziel sicherlich nicht verfehlen und die Schwaben auf die größten Festivals und Bühnen dieser doch so kleinen Erdkugel spülen. Dazu kommt, dass die ganze Kapelle gelernt hat, mindestens genauso gut mit Lidschatten und Haarspray umzugehen wie Tokio Hotel und Steel Panther. Damit wäre auch dafür gesorgt, dass man auf den Konzerten genug kreischendes Damenvolk zu Gesicht bekommen wird, ohne welches man ja sowieso gar nicht wirklich berühmt werden kann.

Ich habe es versucht, etwas zum Kritisieren zu finden. Ich habe die CD rauf und runter gehört: keine Macken, keine Durchhänger, keine Aussetzer... nur Heavy-Metal-Kino vom Feinsten! Die Schwaben Kissin' Dynamite haben mit Money, Sex & Power und ihrer ganz eigenen Schlitzohrigkeit eine Scheibe auf absolutem Weltklasseniveau auf den Markt geworfen, an der sich nun die Konkurrenz von Edguy bis Mötley Crüe messen muss. Basta!

Hail the King!

Sebbes

6 von 6 Punkten

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