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Shear - Breaking The Stillness

Shear - Breaking The Stillness
Stil: (Female Fronted) Progressive Metal
VÖ: 13. März 2012
Zeit: 48:00
Label: Lifeforce Records
Homepage: www.shearofficial.com
MySpace: www.myspace.com/shearofficial

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Der so genannte Female-Fronted-Sprengel unseres geschätzten Schwermetalluniversums ist ab sofort und offiziell um eine weitere Band reicher. Shear nennt sich das fünfköpfige Musikerensemble um die schöne Frontfrau Alexa Leroux und stammt aus Finnland, Helsinki um genau zu sein. Breaking The Stillness heißt nun ihr Debüt - ein ehrgeiziger Titel, denn gerade in diesem Genre noch etwas zu bewirken, sprich die vermeintliche Stille zu brechen, ist sicherlich nicht simpel. Obwohl sämtliche Beteiligte auf den Werbefotos noch recht jung aussehen, können zumindest die Herren der Schöpfung aber bereits einige Erfahrung in Kapellen wie Imperanon, Omnium Gatherum und anderen als Referenz vorweisen. Diesen handwerklichen und kompositorischen Hintergrund hört man Shears Erstling schließlich auch an.

Stilistisch sind Shear weniger der Riege opernhaft-epischer, zum Teil im Gothic verwurzelter Bands verpflichtet. Auch will Alexas kräftiger Vortragsstil in meist mittelhoher bis eher tiefer Stimmlage nicht so recht ins Raster der Metal-Diven passen. Nein, Alexa ist sicherlich keine Tarja, Sharon oder Simone. Sie kann zwar auch ausgezeichnet singen, legt aber bisweilen gerne ein Quäntchen Dreck in ihre Stimme. Dieses aggressive Moment ergänzt den instrumentalen Part, der zumeist ganz schön heftig und vor allem progressiv daher kommt. Den klassischen Songaufbau aus Strophe, Chorus, Brücke und Gitarrensolo sollte man daher nicht unbedingt in jedem Song erwarten. Sucht man also nach artverwandten Kapellen, kämen hierfür wohl spätere After Forever und Revamp in Frage.

Breaking The Stillness startet passender Weise mit dem Titel "The Awakening" eingängig und mit dynamischen Keyboards, die meistens als Melodiegeber in den Songs funktionieren. Auch die beiden Nachfolger "In Solitude" und "Scorched" können sich mehr als hören lassen, zeigen alle Musiker von ihrer besten Seite, zeigen aber auch, dass man sich schon mit der Materie befassen muss. Und so tut sich manch weiter Nummer recht schwer auf seinem Weg ins Langzeitgedächtnis, auch wenn man keine einzige als Aussetzer bezeichnen darf. Breaking The Stillness ist also sicherlich nicht der Paukenschlag, der die Szene erschüttert, Shear sind aber definitiv auf dem richtigen Weg.

Dagger

4 von 6 Punkten

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