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Lake Of Tears - Black Brick Road

Lake Of Tears - Black Brick Road
Stil: Gothic Doom Metal
VÖ: 30. August 2004
Zeit: 39:15
Label: Sanctuary Records
Homepage: www.lakeoftears.net
MySpace: www.myspace.com/thelakeoftears

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Als 2002 mit The Neonai ein Schlusspunkt unter die Geschichte von Lake Of Tears gesetzt wurde, ging ein Aufschrei durch die Reihen der Melancholic / Gothic Rock Gemeinde. Acht Jahre lang hatten Daniel Brennare, Mikael Larsson und Jahn Oudhuis die Welt mit melancholischen, verträumten, rockigen Songs verwöhnt und fünf Alben veröffentlicht. Alle Tagträumer dieser Welt lagen den Schweden zu Füßen. 2002 kam dann das zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gänzlich unerwartete Ende und die Musikwelt hatte eine Ausnahmeband verloren. Gott sei Dank gibt es gegen den Rockvirus aber noch immer kein Mittel, denn in diesen Tagen erscheint mit Black Brick Road das neue Werk der Jungs und eines sei vorweg genommen: Ein besseres Comeback hätte es nicht geben können.

Als erstes fällt auf, dass der Drumcoputer des Vorgängers in die Ecke gepackt wurde und der Platz in der Schießbude wieder vernünftig gefüllt ist. Dies merkt man auch den Songs an: vorbei sind die Zeiten des uninspirierten, synthetischen Rhythmusgebers. Hier werden die Felle wieder mit Gefühl malträtiert, was der CD wieder einen guten rockigen Drive beschert. Die einzelnen Songs an sich muten an, wie eine Reise durch die verschiedenen Schaffensperioden der Band. Mal wird wie zu Headstones Zeiten munter drauf los gerockt ("Dystopia", "Crazyman"), dann stehen wieder die Melancholie und der Tiefgang von Forever Autumn im Vordergrund ("A Trip With The Moon", "Rainy Day Away", "The Organ") oder man wird an die fröhlichen, beschwingten Momente von A Crimson Cosmos erinnert ("Making Evenings"). Wer sich noch an das geniale "Lady Rosenred" erinnert, wird auch das hier vertretene "Sister Sinister" mit seinen heiseren, weiblichen Vocals lieben. Der vielleicht größte Unterschied zu den bisherigen Lake Of Tears Alben ist aber der charismatische Gesang von Daniel Brennare. Eigenständiger und selbstbewusster ist er geworden, fast spielerisch passt er sich den verschiedenen Stimmungen an, baut die interessantesten Melodiebögen ein, klingt erwachsener. Zusammen mit den warmen Gitarrenklängen und den gewohnten genial-schönen Melodien ist Black Brick Road ein Meisterwerk geworden und zeigt einmal mehr, welche Fähigkeiten dieser Band innewohnen.

Black Brick Road verleitet zum Träumen, regt zum Nachdenken über das Vergangene und Zukünftige an und lässt einen die Welt um sich herum vergessen. Wer ein wunderschönes Album für einen ruhigen Abend bei Kerzenschein oder eine Portion Melancholie für einen verregneten Herbsttag sucht, muss hier zugreifen.

JR

5 von 6 Punkten

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