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Nox Interna - The Seeds Of Disdain

Nox Interna - The Seeds Of Disdain
Stil: Goth Rock
VÖ: 30. September 2011
Zeit: 47:21
Label: Rough Trade
Homepage: www.noxinterna.com
MySpace: www.myspace.com/noxinterna

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Etwas mehr als zwei Jahre hat es nun gedauert, bis das Nachfolgewerk zum 2009er Debut XIII im Kasten war. In dieser Zeit ist einiges passiert im Hause Nox Interna, Line-Up-Wechsel und Betouren des Debuts waren angesagt. Hierbei ist wohl auch die Entscheidung gefallen, sich weitest gehend von der Muttersprache Spanisch zu verabschieden, um nun auch die Märkte außerhalb der eigenen Landesgrenzen besser in Angriff nehmen zu können.
Herausgekommen ist ein sehr ordentliches Goth-Rock-Album, dass nun auch - im Gegensatz zum Debut - diese Stilbezeichnung auch verdient. Nach dem kurzen Intro "Prelude" läuten liebliche Klänge den treibenden Opener "Pray" ein. Die Gitarren braten ordentlich und geben das Grundgerüst für die düster anmutenden Vocals, ehe der Song in einem mitreißenden Refrain gipfelt. In etwa in die gleiche Kerbe, aber deutlich gebremster geht das nachfolgende "Our Last Song" zu Werke, ehe mit "Rechazo De Suenos" der erste der drei in spanisch verfassten Songs dargeboten wird (ganz will man auf seine Muttersprache dann doch nicht verzichten). Und da ist es wieder, das Sommer-Feeling, trotz der düsteren Melodieführung. Wesentlich flotter ist dagegen wieder "Misery" geworden, ehe es bei "Born Under Saturn's Sign" wieder in ruhigere, nachdenklichere Gefilde geht. Erst bei "I'm Sick" wird wieder ordentlich gerockt, ein flotter Song, der einen das Tanzbein schwingen lässt.
Bis dahin fällt auf, dass sich das Keyboard im Gegensatz zum Debut mehr oder weniger dezent im Hintergrund gehalten hat, was sich leider bei "Too Sweet" ändert, hier bekommt das Ganze eine Hammond-Orgel-Schlagseite, die einfach nur stört. Was für eine Wohltat ist dagegen "Victory Of Love", ein dezent stampfender Song, der mit seinem treibenden Rhythmus klar überzeugen kann. Als Gegensatz zum rockigen Einstand wird diese CD ruhig, nachdenklich, gefühlvoll mit dem Titelsong beendet, bei dem man sich einfach nur treiben lassen kann.
Das zweite Album der Spanier ist ein klarer Schritt nach vorne.

Ray

4 von 6 Punkten

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