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Distorted Perfection - Distorted Perfection

Distorted Perfection - Distorted Perfection
Stil: Alternatie Rock Metal
VÖ: 2011
Zeit: 47:33
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.distorted-perfection.de
MySpace: www.myspace.com/distortedperfectionband

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Distorted Perfection ist eine Kapelle aus dem Münchner Umland, genauer gesagt aus dem beschaulichen Erding. Nach vier Jahren Bandgeschichte legen die drei Jungs und das Mädel ihr erstes und selbstbetiteltes Album Distorted Perfection vor. Musikalisch haben wir es hier mit einer Art Female-Fronted-Alternative-Rock zu tun, der aber auch hin und wieder durch teilweise starke Ausreißer in höhere Geschwindigkeits- und Härte-Gefilde unterbrochen wird. Dies wird gerade in dem Song "We Are", von dem es ein toll gemachtes Video gibt, deutlich. Jedoch sollte man sich hier nicht von Arch-Enemy-artigen Growls und aggressivem Double-Base-Drumming täuschen lassen, denn auch wenn diese Stilelemente immer mal wieder auftauchen, sind sie doch eher untypisch für das komplette Album. Markenzeichen von Distorted Perfection sind eher Ursula Jositz' klarer Gesang und die Mischung aus cleanen Gitarren-Licks und leicht metallischen, rockigen und stellenweise punkigen Riffs.
So richtig glücklich werde ich mit dieser Scheibe allerdings trotzdem nicht, denn ein großes Manko daran ist, dass Distorted Perfection das hohe Niveau, welches sie unbestritten des Öfteren erreichen, nicht über die ganze Laufzeit des Silberlings halten können. Auf der CD sind viele gute Ansätze vorhanden, die aber leider oft nicht komplett ausgearbeitet oder durch zu simple Riffs und Songstrukturen verwässert worden sind. Dabei können sie es doch eigentlich! "Prejudice", "Unfairness", "Nightmare", "Bad Mood" und "Last Breath" beinhalten Melodien, die das Zeug zu ausgewachsenen Ohrwürmern haben und sogar die Lagerfeuerballade "While Live Breaks Away" ist echt super geworden.

Vielleicht wäre es überzeugender gewesen, nur sieben anstatt gleich vierzehn Songs auf das erste Album zu pressen und diese dafür von unnötigem Ballast zu befreien und besser auf den Punkt zu bringen. Wie auch immer, wir reden hier über ein Debüt in Eigenproduktion und dafür geht Songauswahl und Sound der Scheibe durchaus in Ordnung. Der Anfang ist gemacht und wenn sich die verzerrten Perfektionisten weiter auf ihre Stärken konzentrieren und Schwächen konsequent angehen, kann aus ihnen sicherlich noch was werden.

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