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Toxocara - AtmosFear

Toxocara - AtmosFear
Stil: Death Metal
VÖ: 14. Oktober 2011
Zeit: 52:05
Label: Twilight Vertrieb
Homepage: www.toxocara.com
MySpace: www.myspace.com/toxocara

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Bald vier Jahre ist es her, dass Toxocara ihr letztes Lebenszeichen in Form von The Great Rebellious abgeliefert haben. Zeit genug, anständiges Songmaterial für den jetzt erscheinenden Longplayer AtmosFear zu schreiben, möchte man zumindest meinen. Ob die Niederländer diese Zeit denn auch genutzt haben, erfahren wir im Folgenden.

Anno 2008 habe ich die Spulwürmer (ja, so lautet die Übersetzung des Bandnamens wirklich!) noch auf die Ami-Death-Schiene eingeschränkt, 2011 gilt diese enge Stilbegrenzung nicht mehr, denn neben der immer noch dominanten New York-Schlagseite sind auch Einflüsse vernehmbar, die einerseits in Richtung Illdisposed zeigen, andererseits aber auch etwas an Fleshgod Apocalypse erinnern. Diese neuen Nuancen tun dem Sound und dem Abwechslungsreichtum der Scheibe gut, so kommt auf den gesamten 52 Minuten Spieldauer keinerlei Langweile auf. Das allgemeine Tempo variiert dabei von groovig ("Annihilation By The Angkar", "Confessions Of The Black Regiment") bis Überlichtgeschwindigkeit ("Black Widow", "Bravo Two Zero"); den Einsatz eines weiblichen Soprans ("The Redhouse Report") hat man ebenso geschickt integriert wie das zum Luftholen geeignete Instrumental "Flashlight Shadows", nur das titelgebende Intro mit seinem zuckersüßen Kinderchor mag vielleicht ein wenig zu viel des Guten sein. Aber in Anbetracht des sehr löblichen Umfanges dieser Scheibe ist das nur ein kleiner Makel.

Alle Bandmitglieder wissen deutlich hörbar mit ihrem Handwerkszeug umzugehen, die Riffs kommen messerscharf und präzise, das Drumming wechselt zwischen höllischen Blasts und traditionellerer Herangehensweise und die Growls von Frontmann Niels sind überzeugend aus voller Brust ins Mikro geschmettert. Dafür klingt die Produktion der CD zwar sehr frisch und klar, könnte aber im Tiefstton-Sektor für meinen Geschmack noch ein klein wenig mehr Schmackes vertragen. Ist aber wohl eher Geschmackssache.

Toxocara haben ihren Sound erfolgreich um neue Einflüsse erweitert, ohne ihre Basis völlig umzukrempeln. Wer auf Ami-Death mit leicht technisch-bombastischer Neigung und ein paar elektronischen Spielereien steht, der wird hier zu Genüge fündig.

Hannes

5 von 6 Punkten

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