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Loch Vostok - Dystopium

Loch Vostok - Dystopium
Stil: Progressive Dark Metal
VÖ: 23. September 2011
Zeit: 51:50
Label: Vicisolum Productions
Homepage: www.lochvostok.com
MySpace: www.myspace.com/lochvostok

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2001 ins Leben gerufen, bringt die schwedische Band Loch Vostok mit Dystopium ihr nunmehr viertes Studioalbum an den Start. Und das macht es dem in Schubladen denkenden Konsumenten alles andere als leicht. Denn so richtig kategorisieren lassen wollen sich dessen elf mäßig progressiv gestaltete Songs einfach nicht. Den grimmigen Vocals, die auch zum wiederholt auftauchenden Death Metal passen, stehen hochmelodische, klar gesungene Passagen, zumeist im Refrain, gegenüber. Dazu verleiht das Keyboard den meisten Songs ihre oft melancholische Atmosphäre, so dass man am Ende von Progressive Dark Metal sprechen könnte.

Abgesehen von diesen rein formalen Schwierigkeiten hat Dystopium eine ganze Reihe wohl geratener Songs zu bieten. Den Anfang macht sogleich der energetische Opener "A Mission Undivine", der dank stampfender Rhythmen und scharfem Thrash-Riffing schnell die Aufmerksamkeit des Hörers gewonnen haben dürfte. Der Song "Navigator", in dem gänzlich klar gesungen wird, zeigt die Band von ihrer melodischen Seite. Dessen Harmonien werden schließlich im folgenden "In The Wake Of Humanity" aufgegriffen, wo ihnen allerdings unerwartete Blastattacken und technischer Death zur Seite gestellt werden. Ähnlich geschieht es auch im Song "Sacred Structure", zu dem die Band ein ansprechendes Video gedreht hat. "Disconnection" schlägt dann klar in die Göteborg-Kerbe und dürfte dank der Phrasierung im Refrain auch den einen oder anderen Core-Begeisterten aus der Reserve locken. Schließlich steht mit dem Titeltrack am Ende noch eine sehr intensive, jetzt auch deutlich progressivere Nummer, die über ihre Gesamtlänge von sechseinhalb Minuten mit Spannung zu unterhalten weiß.

Das kann man leider nicht von allen Titeln auf der CD behaupten. So haben sich auch einige Songs eingeschlichen, die vergleichsweise farblos wirken und keinen besonderen Eindruck hinterlassen können. Das ist schade und wirkt sich natürlich auch auf die Wertung aus. "Nur" vier Punkte also, Tendenz jedoch nach oben.

Dagger

4 von 6 Punkten

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