2 Headbänga online
20.08.2020 Montreal
27.08.2020 Triddana
03.09.2020 Sündenklang
04.09.2020 Tenside
06.09.2020 Impericon 2020
07.09.2020 Semblant
Reviews (10129)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Slayer

Interview:
Chris Caffery

Live-Bericht:
Job For A Cowboy

Video:
Susperia
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Pequod kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Pequod - Forgotten

Pequod - Forgotten
Stil: Thrash Metal
VÖ: 08. April 2011
Zeit: 44:53
Label: Thunderblast Records
Homepage: www.pequod.eu

buy, mail, print

Lange Zeit (genau genommen sieben Jahre) war es musikalisch ruhig um die Münchner Pequod, von den Gigs einmal abgesehen. Da lag wohl nicht zuletzt am Besetzungskarusell, welches sich drehte. Doch letztendlich konnte man alle offenen Positionen wieder besetzen und mit Roland Wagner (u.a. Festering Saliva) steht nun ein Mann hinterm Mikro, der perfekt zur musikalischen Ausrichtung passt.
Auf dem offiziellen Debut zeigt der Fünfer, wie moderner Thrash Metal zu klingen hat: hart, melodisch, abwechslungsreich. Da sind einmal die Hauptbestandteile, die Forgotten ausmachen. Schon allein das Intro "Bleed" bricht recht knackig aus den Boxen und geht gleich in den Opener "...To Death" über. Schnelles, aggressives Riffing bestimmt hier das Klangbild, zu dem Roland seine Vocals mal tief growlend, mal aggressiv shoutend einsetzt. Das Tempo wird gut variiert, ebenso beim folgenden "Sickness", dessen Tempo etwas langsamer angelegt ist und auch mal ins untere Midtempo hinabsteigt. Doch plötzlich nimmt der Song rasant an Fahrt auf, ein Break, ein ordentlicher Groove macht sich breit und auf einmal findet man sich im melodischen Death Metal im Götheburg-Stile wieder. Der Nacken beginnt zu zucken ob dieses kurzen Abstechers in den hohen Norden.
Wie schon erwähnt legen Pequod viel Wert auf Abwechslung, sowohl was das Tempo als auch die Vocals betrifft. Doch manchmal ist weniger doch auch wieder mehr, "A Vortical Experience" wirkt auf Dauer etwas zerfahren, zerstückelt. Hier ist alles vertreten von flottem Up Tempo über vertrackte Rhythmen, Break-Downs bis hin zu fast schon Metalcore-Lastigem. Auch wenn einzelne Parts des Songs durchaus zu gefallen wissen, so fehlt mir hier etwas der rote Faden. Doch dafür entschädigt der Titelsong, der sich langsam, ganz langsam durch die Membrane zwängt. Pequod zeigen eindrucksvoll, dass sie auch langsamer können. Sehr fein. Doch genug der langsameren Töne "My Redemption" brettert wieder ordentlich und mit viel Melodie drauf los, eher "D.R.O.W.N." das Album langsam aber majestätisch beschließt.
Angesichts der oben erwähnten Wartezeit muss ich sagen: das Warten hat sich gelohnt.

Ray

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Livarkahil - Signs Of Decay
Vorheriges Review: Loch Vostok - Dystopium

© www.heavyhardes.de