15 Headbänga online
Suche:
21.06.2026 Zucchero
21.06.2026 Jefferson Starship
21.06.2026 Immortal Disfigurement
23.06.2026 Uada
24.06.2026 The Flatliners
24.06.2026 Bridge City Sinners
Reviews (10531)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Dust & Bones

Interview:
Godslave

Live-Bericht:
Jon Oliva´s Pain

Video:
Ichabod Krane
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Defuse (FI) kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Defuse (FI) - Bangkok Addiction

Defuse (FI) - Bangkok Addiction
Stil: Heavy Rock
VÖ: 04. März 2011
Zeit: 39:21
Label: Fastball Music
Homepage: -

buy, mail, print

Einige Jahre sind seit meinem ersten Kontakt mit den finnischen Hard-Rockern Defuse mittlerweile ins Land gezogen. Damals konnten sich die Jungs noch nicht so recht entscheiden, wie sie denn klingen wollten und verhedderten sich demzufolge in einem verwirrenden Stildschungel. Nun liegt mir das aktuelle Werk Bangkok Addiction vor und ich kann sagen, dass sie zumindest dieses Manko ausmerzen konnten. Stilistisch bewegt man sich nun zwischen dreckigen Hard Rock- und Alternativ-Klängen, klingt dabei fast wie eine Mischung aus Mötley Crüe, Guns'n'Roses und Alter Bridge und kann mit einigen coolen Songs aufwarten. Die Struktur selbiger ist Anno 2011 wesentlich geradliniger und eingängiger als zuvor. Ohne große Ecken und Kanten, mit ausladenden Arrangements sowie stimmigen Riffing und einprägsamen Refrains zocken die Finnen sich durch die 40 Minuten Spielzeit, lassen dabei aber auch das nötige Maß Eigenständigkeit vermissen. Trotzdem hat die Scheibe ihre Momente, die vor allem dann eintreten, wenn man die räudige Stoner-Seite rauskehrt ("Back To The Underground"), sich in Crossover-Gefilde verliert ("Flying Colours") oder die typisch finnische Schwermut in den Vordergrund tritt ("Deep Red Dead End"). Gewöhnungsbedürftig ist allerdings der Gesang von Fronter Hylsy, der mal näselnd, mal quäkend und auch nicht immer tonsicher durch die einzelnen Titel stolpert. Wer darüber hinwegsehen kann, erhält mit Bangkok Addiction aber ein kleines, feines Scheibchen, das sich zwischendurch immer mal wieder gut hören lässt.

JR

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Thyrgrim - Monument
Vorheriges Review: Einherjer - Norrøn

© www.heavyhardes.de