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Before The Fall - Antibody

Before The Fall - Antibody
Stil: Metalcore
VÖ: 2011
Zeit: 50:42
Label: Twilight Zone Records
Homepage: www.beforethefall.org
MySpace: www.myspace.com/beforethefallorg

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Mit einem gemeinen Antikörperchen hat der maskierte Mann auf dem Cover, der aussieht, als wäre er gerade einem Slipknot-Konzert entsprungen, kaum etwas zu tun, hält er sich doch gerade eine Knarre unters Kinn und versucht damit, dem ein Ende zu setzen, was die kleinen Helferlein doch eigentlich schützen wollen. Ein Blick auf die Bandfotos lässt Schlimmes erahnen: Tattoos, lange weiße Socken, Ripshirts, Chucks, kurze Hosen und Schildkappen - das ist zu viel für die meisten in der Redaktion und so nehme ich das Werk der seit 2005 agierenden Hardcore-Band aus Österreich mit nach Hause.

Zum Glück!

Denn Before The Fall haben auf Antibody eine exquisite Auswahl an fetten Abrissbirnen verewigt, die es in sich hat. Auch wenn man es ihnen nicht direkt ansieht, sind die Jungs tief im Death- und Thrash-Metal verwurzelt und geizen neben den stampfenden Hardcore-Ausbrüchen auch nicht mit melodischer Gitarrenarbeit und variabel gestaltetem Songwriting. Das haben wohl auch die Kollegen von Gorefest erkannt und Before The Fall gleich mal mit auf Europa-Tour genommen.

Schon der Opener "Prepare Thy Way Before Thee" überzeugt mit akkurat platzierten Breaks, wie man es sonst nur von Fear Factory gewohnt ist, anständigem Groove, Blastbeats und einem durchaus als schwedisch zu bezeichnenden Melo-Death-Refrain. Hammer! Die Titel der folgenden Songs wie etwa "Fucked Up World", "Go To Hell" oder "Destroy" machen klar, wo der Hase hinläuft. Dass es aber auch anders geht, beweisen die Brecher "Burden Of The Past" und "Blood Tsunami" - während ersterer bedrohlich und schwer schleppend aus den Boxen trieft, kommt zweiterer als majestätisches Instrumentalstück mit Amon-Amarth-Hoppelrhythmus daher. "On Your Knees" und "Warcry" dürften Freunden von Ektomorf gefallen und "Never Been Born" überzeugt mit gelungenen, abwechslungsreichen Songstrukturen. Die Riffs und Drums kommen glasklar und mit dem Druck, den ein solch wütendes Material einfach braucht, beim Hörer an. Aber wie auch erwartet, gibt es bei Platten, bei denen Tue Madsen als Produzent soundmäßig beteiligt ist (Sick Of It All, Heaven Shall Burn...), nichts auszusetzen.

Sebbes

5 von 6 Punkten

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