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Konzert-Bericht

Drecksau, The Cromptons, Procycoh & Dying Disciple

Titanic City, München 05.11.2004

Das Debut der Münchner Band The Cromptons hat mich ja durchaus beeindruckt (nachzulesen auch auf unserer Seite unter CD Kritiken), so war es dann für mich auch fast selbstverständlich, dieser Band live beizuwohnen, haben sie doch zu einer Release Party im Titanic City geladen.

Gleich zu Beginn ist mir aufgefallen, dass das Publikum an diesem Abend recht bunt durchgemischt ist. Musik verbindet eben. Als dann um 20.15 Uhr Dying Disciple den musikalischen Reigen an diesem Abend eröffnen, finden sich so gerade mal 30 bis 40 Nasen im TC. Während ihrer 30 minütigen Spielzeit konnten sie mit ihrer Death/Thrash Mischung durchaus Punkte sammeln, wobei die Gewichtung ganz klar Richtung Thrash geht. Aber egal, eine Handvoll Banger fand sich fast sofort direkt vor der Bühne ein um Songs wie "Lessons In Cruelty", "Stillborn Dreams" oder aber auch "City Of Gods" abzufeiern, wobei sich bei letzterem Song auch ein kleiner aber feiner Moshpit bildete (Platz war ja noch genug vor der Bühne). Nach 30 Minuten war dann Schicht im Schacht und Dying Disciple konnten anerkennenden Beifall einsammeln.

Nach einer erfreulich kurzen Umbaupause war dann das Nürnberger Trio Procycoh an der Reihe, den inzwischen rund 60 bis 70 Anwesenden die Lauscher durchzupusten. Da ich von dieser Band bislang noch rein gar nix gehört hatte, war ich auch entsprechend gespannt, was mich da erwarten würde. Die Mischung aus Doom, Psycho/Cyco und einer Prise Hardcore wusste dann auch durchaus zu gefallen. Wobei die Songs teilweise mit in meinen Ohren zu vielen Breaks versetzt wurden, aber das ist nur die bescheidene Meinung eines Schreiberlings. Den Anwesenden hat es gefallen, es wurde gebangt und in den Songpausen auch immer wieder ein Schlagzeugsolo verlangt, das dann auch kurz vor Schluss gewährt wurde. Ein Auftritt, der Laune gemacht hat, nicht zuletzt auch aufgrund der vorhandenen Kilts auf der Bühne.

Dann waren die Gastgeber The Cromptons an der Reihe. Und eines gleich vorweg: sie waren die Gewinner des Abends! Hier wurde es mal so richtig voll vor der Bühne, als mit "To Hell We'll Ride" eröffnet wurde. Und die Leute gingen richtig gut ab. Es wurde gebangt, es wurde gemosht, einfach eine gute Stimmung! Mit ihren guten Songs "No Surrender", "Rev.Evil" oder auch "Blood Of The Innocent" hatten sie alle Trümpfe in der Hand und die Leute gingen entsprechend mit. Die gute Stimmung hatte dann auch den positiven Nebeneffekt, dass Markus (Vocals), der anfänglich noch recht nervös wirkte, mit zunehmender Dauer an Sicherheit gewann und den Auftritt mit "Demon Destroyer" nach 40 Minuten souverän beendete. Dieser Auftritt kann als Erfolg verbucht werden.

Der darauf folgende Gig von Drecksau konnte zwar überzeugen, aber an die Stimmung, die bei The Cromptons herrschte, konnten sie nicht anknüpfen. Die Jungs erschufen während ihrer 45 Minuten Spielzeit eine Doom-Dampfwalze erster Kajüte, jedoch waren wohl die Anwesenden nicht auf diese Brachialgewalt eingestellt. So war es den ganzen Gig über merklich geräumiger vor der Bühne als noch bei The Cromptons. Drecksau ließen sich jedoch nicht beirren und ließen eine Dampfwalze nach der anderen los, so dass Songs wie "Kreuzgang", "Der Hetzer" oder auch "Salz" einfach nur gewaltig aus den Boxen gekrochen kamen. Eine solide Darbietung, die anerkennenden Beifall ernten konnte, jedoch mehr Zuschauer verdient hätte.

Setlist Drecksau:
Kreuzgang
Störsyndrom
Defrost
Grey Suit
Der Hetzer
Release
Salz
C-Chip
Ernstfall D
Paranoia
Sät nur den Wind
Tränennacht
T-34
Totgeburt

Ray

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