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Into Eternity - Buried In Oblivion

Into Eternity - Buried In Oblivion
Stil: Progressive Heavy Death Metal
VÖ: 23. Februar 2004
Zeit: 44:49
Label: Century Media
Homepage: www.intoeternity.net

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Uff, Progessive Death Metal? Death Metal mit Anleihen aus dem Prog Metal? Progessive Power Metal gemischt mit Death Metal? Ihr seht schon, einfach ist das nicht, was es auf "Buried In Oblivion" zu hören gibt und einfach ist es nicht, die Musik von Into Eternity zu beschreiben, aber ich will es trotzdem versuchen.

Die dritte Scheibe der Kanadier besteht zu fast gleichen Teilen aus Prog und Death Metal, wobei kein Song ausschliesslich in eine der beiden Kategorien eingeordnet werden kann. Stattdessen geben sich die einzelnen Genre Passagen abwechselnd die Klinke in die Hand. Das gleiche gilt für den Gesang, wobei hier tendentiell (Achtung!) cleaner Gesang regiert, der nicht auf Anhieb zu gefallen weiss, da sich Sänger Chris Krall doch in recht hohen Sphären bewegt und zudem zumindest anfangs eine gewöhnungsbedürftige Stimme hat. Aber dieses "Manko", das man spätestens nach dem zweiten Hördurchlauf umschifft hat, wird durch coole und eingängige Melodielinien mehr als nur wett gemacht und man bekommt die Melodien kaum mehr aus dem Kopf. Irgendwie kommt mir da Chuck Schuldiners (R.I.P.) Sideprojekt Control Denied in den Sinn, bei dem ich ähnliche Schwierigkeiten mit den Vocals hatte. Aber waren sie erstmal im Kopf, wollten sie da gar nicht mehr raus. Ebenso verhält es sich hier.

Die Death Metal Grunts sind dagegen mehr oder weniger 08/15, passen aber ebenso wie der cleane Gesang sowohl zu proggiegen Songstellen, als auch den zu fetten Death Metal Nackenbrecherparts.
An der Rhythmusfraktion gibt's nix zu nörgeln, denn würden die Herren hinter Bass (Scott Krall) und Schlagzeug (Jim Austin) ihr Handwerk nicht ebenso gut beherrschen wie das Gitarrenduo Rob Doherty und Tim Roth, würde diese Art von Musik erst gar nicht funktionieren oder total beschissen klingen. Hier sind wahre Meister ihres Fachs am Werk, die geschickt eine Brücke zwischen Death und Prog Metal schlagen und das beste aus beiden Welten vereinen.

Wer es vertrackt aber dennoch eingängig, melodiös aber dennoch brutal und vor allem verdammt abwechslungsreich mag, irgendwo in der Schnittmenge zwischen Death, Opeth und Control Denied, der sollte "Buried In Oblivion" unbedingt mal anchecken.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

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