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Black Tide - Post Mortem

Black Tide - Post Mortem
Stil: Neopunk, Metalcore, Emocore
VÖ: 26. August 2011
Zeit: 43:16
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.blacktidemusic.com

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Metalcore (weitestgehend) ohne Growls und Screams? Oder doch Emo mit leicht metallischer Schlagseite? Poppunk inklusive Breakdowns? Black Tide aus Miami konnten mit ihrem Debut Light From Above (2008) in den Staaten auf alle Fälle ziemliche Erfolge einfahren; Billboardplatzierung 73. Letzten Endes dürfte solches an der recht leichten Konsumierbarkeit der Nummern von Gabriel Garcia (Voc., Git.), Steven Spence (Drums), Austin Diaz (Git.) und Zakk Sandler (Bass) liegen bzw. den Melodiebögen, die sich schnell im Ohr festsetzen, wie man nun auf ihrem Zweitwerk Post Mortem nachhören kann.
Die Variationsbreite der Songs, die sich eben aus mehreren Genres zusammensetzt, die in den letzten Jahren erst Mode waren und sich dann auf diejenigen der verschiedenen Bands mit Durchhaltevermögen reduziert haben, zielt wohl gewollt darauf ab, verschiedene Fangruppierungen zu erreichen. "Bury Me" beispielsweise wurde aus diversen Parts zusammen gebastelt, die so auch von The Offspring, Unearth und My Chemical Romance stammen könnten. Im Falle besagter Nummer oder auch in dem von "Honest Eyes", das nach dem gleichen Strickmuster funktioniert, gelingt der Spagat. Doch zum Beispiel in "That Fire", "Fight Til The Bitter End", dem Opener "Ashes" oder "Walking Dead Man" geht der Versuch nach hinten los und es entsteht der Eindruck von weder Fisch noch Fleisch.
Auf der Habenseite darf man noch "Lost In The Sound" verzeichnen, das nach Metal-Gitarren-Intro zum aggressiven Punkrocker mutiert und kompositorisch weitaus ausgereifter wirkt als die eben genannten Lieder; und letzten Endes hat auch das bis zur Hälfte ruhige, nur mit Akustik-Gitarre, zweistimmigem Gesang und dezenten Keys inszenierte "Into The Sky" seine Momente, das zum Schluss hin typischen My Chemical Romance-Bombast anbietet.
Zweischneidige Geschichte. Da soundtechnisch jedoch alles im Lot ist und die Jungs als Musiker absolut höheren Ansprüchen gerecht werden, kann man letztlich runde vier Punkte verteilen. Außerdem: cooles Cover-Artwork!

Fuxx

4 von 6 Punkten

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