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Various Artists - Dodkvlt/Goats Of Doom: Deathcult Ov Doomgoat (Split, EP)

Various Artists - Dodkvlt/Goats Of Doom: Deathcult Ov Doomgoat (Split, EP)
Stil: Black Metal
VÖ: 21. April 2011
Zeit: 61:25
Label: Ewiges Eis Records

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Zeitgleich mit dem zweiten Album II bringt Dodkvlt auch eine Split-EP mit Goats Of Doom heraus, an Kreativität scheint es Lord Theynian ja wohl nicht zu mangeln. Und auch mit der Spielzeit der einzelnen Songs wird nicht gegeizt, denn mit den drei hier vertretenen Songs von Dodkvlt bringt man es auf eine Spielzeit von knapp einer halben Stunde. Dabei gehören die drei Songs zusammen, wie den Titeln zu entnehmen ist. Gleich der Opener "Domini Ascensiönem Prima Pars - Prophecy" ist über 13 Minuten lang und bietet bestes Black'n'Roll-Kraftfutter, wie man es bereits gewohnt ist. Stampfende Rhythmik und eine eingängige Hookline bilden das Gerüst des Songs. Doch auch ruhigere Klänge werden über diese Spielzeit hinweg angeschlagen, so werden alle Instrumente komplett herunter gefahren, nur seichte Gitarrenklänge erklingen zaghaft, ehe es wieder treibend nach vorne losgeht. Hier passt die Mischung aus ruhigen Klängen und Black Metal-Vocals wie der Arsch auf den Eimer! Ähnlich geht es weiter, auch der zweite und dritte Part von "Domini Ascensiönem" bietet die komplette Bandbreite von Dodkvlt, wie man sie bereits von den ersten beiden Alben her kennt.

Die Finnen Goats Of Doom schlagen in die gleiche Kerbe, auch wenn die Herangehensweise eine gänzlich andere ist. Ein folkloristisch anmutender Beginn läutet bei "Vihani Saatanan Mahdilla Roihuaa" die zweite Hälfte der EP ein, ehe ein wahres Riffgewitter über den Hörer herein bricht. Auch das nachfolgende "Vainoaja Pimeydestä" steht dem in nichts nach: flottes Uptempo, durchzogen von einigen groovigen Passagen und ein paar paganistischen Klängen. Langsam und bedrohlich baut sich "Julistus" vor einem auf ehe ein Break den Tempowechsel ankündigt. Von da an gibt es nur eine Richtung: nach vorne, und zwar schnell. Dabei kommen aber die Melodien zu keiner Zeit zu kurz. Dass es auch langsamer geht, zeigt das abschließende "Riivaaja", bei dem auch Screams zu vernehmen sind, wie man sie sonst nur bei Power Metal-Bands kennt.

Wer auf guten, abwechslungsreichen Black Metal steht, sollte hier schnell zugreifen, diese EP ist auf 500 Stück limitiert.

Ray

5 von 6 Punkten

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