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Dust Of Everyday - Dust Of Everyday

Dust Of Everyday - Dust Of Everyday
Stil: Gothic Rock
VÖ: 01. Januar 2011
Zeit: 42:17
Label: Echozone
Homepage: www.dustofeveryday.de
MySpace: www.myspace.com/dustofeveryday

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Mit einem jungfräulichen Bandprojekt am Start, aber sicher nicht mehr grün hinter den Ohren sind fünf Gesellen aus Köln, die sich unter dem Namen Dust Of Everyday zusammengefunden haben. Wollte man ihren gleichnamigen Erstling auf die Schnelle beschreiben, so trifft man den Nagel wohl am besten auf den Kopf, wenn man ihn als Mischling aus düster-melancholischer Rockmusik der Marke Sentenced, 80er-Jahre-Rockradio und auch ein wenig Pop umschreibt. Bei genauerem Hinhören finden sich jedoch zahlreiche Facetten und Feinheiten, welche die einzelnen Lieder klar voneinander abgrenzen und Spannung in der Schaffen der Kölner bringen.

"Rock N Roll Moon" beispielsweise - eine sehr coole Nummer - macht seinem Namen alle Ehre und erinnert stark an die Goth'n'Roller von The 69 Eyes. Für "Stranded", einem Highlight auf dem Album, hat man eine Gastsängerin verpflichtet. Das Resultat zeigt durchaus Parallelen zu "Erased" von Paradise Lost. Schließlich trifft man in "Queen Of The Night" auf dezent eingearbeitete mittelalterliche Klänge und darf sich zum Finale von der Balladenhymne "Requiem" umgarnen lassen. Die Produktion der insgesamt neun Lieder ist sehr wohl geraten: druckvoll und transparent, nicht überfrachtet - das Keybaord besitzt zwar einen wichtigen Stellenwert im Repertoire der Band, bleibt aber stets unaufdringlich hinter den rockenden Gitarren.

Dass sich die Songs sehr schnell in der Oberstube einrichten, liegt wohl daran, dass einem Vieles des Gehörten irgendwie vertraut vorkommt und man von einem Deja Vu ins nächste stolpert. Den Innovationspreis werden Dust Of Everyday daher sicherlich nicht gewinnen. Aber das müssen sie auch nicht. Mit ihrem Debüt ist dem Fünfer aus Kölle ein anständiges und kurzweiliges Album gelungen, das gespannt macht auf den weiteren Werdegang dieser Band.

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4 von 6 Punkten

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