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Vigrid - Throne Of Forest

Vigrid - Throne Of Forest
Stil: Pagan Black Metal
VÖ: 2009
Zeit: 34:52
Label: Stygian Crypt Productions
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/vigridfin

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Was lange währt, wird endlich gut. Anders kann man es im Falle Vigrid nicht beschreiben. Denn die vom Pech verfolgte Truppe aus Finnland hat ihr erstes Album namens Throne Of Forest bereits 2006 eingespielt. Bis das gute Stück dann endlich auf den Markt kam, sind drei Jahre vergangen, und dann brauchte es noch weitere zwei Jahre, um den Weg in unsere Redaktion zu finden. Aber das Warten, das eigentlich gar keines war, weil man ja nicht wusste, was da auf einen zukommt, hat sich gelohnt. Zu Ehren ihrer finnischen Natur haben die fünf Musiker von Vigrid acht eindringliche Lieder geschrieben, die man trotz übersättigtem Markt als Bereicherung für den Pagan Metal bezeichnen darf.

Vigrid ist im Übrigen der Name jener Ebene, auf der in der nordischen Mythologie die letzte Schlacht Ragnarök geschlagen wird. Trotz dieses Hintergrundes und trotz des schwarzmetallischen Gesangs kommen Vigrids Kompositionen nicht besonders kriegerisch daher. Stattdessen legt man in meist gemäßigtem Tempo großen Wert auf hymnische und bisweilen auch rockige Melodien. Die Gitarrenarbeit erinnert dabei nicht selten an die verschiedenen, aber nie vergessenen Mithotyn. Auch zu Windir - ebenfalls verschieden und erst recht nicht vergessen - lassen sich einige Parallelen finden, um dem potentiellen Hörer einige Anhaltspunkte zu geben. Ganz nach dem Motto "weniger ist mehr" verzichteten die Finnen dabei auf eine opulente, aufgemotzte Produktion ebenso wie auf klischeehafte Kriegerchöre. Sanft und zurückhaltend betten sich stattdessen Flötenspiel, Akustikgitarre und Keyboardklänge in das von Stromgitarren dominierte Geschehen. Ein punktuelles Highlight bildet der Gastauftritt von Battlelore-Sängerin Kaisa Jouhki im Interludium "Kaunin Koto". Bandsänger Lauri Viertola hätte dagegen lieber noch etwas geübt, ehe er sich in "Enchanted Graves" einmalig an klarem Gesang versuchte.

Nach leider nur 35 mageren Minuten Spielzeit finden sich jedoch kaum weitere Anlässe zur Kritik. Wer sich für eine authentisch klingende Liaison aus Black Metal und Folklore interessiert, sollte Vigrid ein Ohr leihen und wird dann sicherlich bereits vom mitreißenden Einstieg "Guardians Of The Wild" überzeugt, dass hier ein paar Taler lohnend investiert werden können.

Dagger

5 von 6 Punkten

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