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Revolting - In Grisly Rapture

Revolting - In Grisly Rapture
Stil: Death Metal
VÖ: 29. April 2011
Zeit: 38:00
Label: FDA Rekotz
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/revoltingdeath

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Langsam habe ich das Gefühl, Rogga Johansson ist in jede dritte Death Metal-Scheibe verwickelt, die ich in den letzten beiden Jahren zu rezensieren hatte. Es kann einem Angst und Bange werden, wenn man sich das Arbeitspensum dieses Mannes vor Augen führt: Bone Gnawer, Demiurg, Paganizer, Ribspreader, The 11th Hour und The Grotesquery, um nur eine Auswahl zu nennen. Bleibt da überhaupt noch genug Zeit und vor allem Energie, um ein weiteres Betätigungsfeld zu beackern? Anscheinend schon, denn Revolting gibt es zwar erst seit 2008, aber mit In Grisly Rapture legen sie schon den dritten Longplayer ihrer doch noch recht kurzen Karriere vor.

Wie beim guten Rogga nicht anders zu erwarten war, sind Revolting ganz klar im Todesmörtel verwurzelt, stilistisch irgendwo zwischen Stockholm und Göteborg angesiedelt, allerdings deutlich näher an ersterer Stadt. Soll heißen, dass ganz klassische Schwedentod-Klänge das Album bestimmen, aber auch die Melodien nicht vergessen werden. Meistens stampfen die Songs im Midtempo vor sich hin, hin und wieder aber wird die Temposchraube in eine der beiden Richtungen angezogen, was der Auflockerung des Longplayers recht gut tut. Das ganze Album groovt höllisch und kann dennoch wesentlich mehr Facetten bieten als die meisten der Konkurrenzprodukte. Gut, an sich neu ist nichts daran, aber man muss das Rad ja nicht ständig neu erfinden, noch runder geht eh nicht.

Thematisch bewegen sich die Schweden in den Gefilden des lovecraftschen Horrors sowie der Werke des italienischen Kultregisseurs Fulci, der mit seinen Splatter- und Gore-Filmen so etwas wie Kultstatus erreichte, halbwegs übliche Kost also. Auch die Mannschaft um die vielbeschäftigte Szene-Ikone bietet das, was man von solch einem Album erwarten kann und das auf konstant hohem Niveau; Schwachstellen finde ich keine. Etwas kurz ist das Ding vielleicht geworden, aber ein paar Umläufe verträgt der Rundling allemal.

In Grisly Rapture ist eine durchweg runde Sache geworden, die allerdings ein paar Anläufe braucht, um sich richtig zu entfalten. Dann aber macht der Output richtig Spaß.

Hannes

5 von 6 Punkten

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