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Crimfall - The Writ Of Sword

Crimfall - The Writ Of Sword
Stil: Epic Folk Metal
VÖ: 2011
Zeit: 45:05
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.crimfall.com
MySpace: www.myspace.com/crimfall

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Schon das Intro könnte den Vorspann zu einem historisch angehauchten Kinofilm begleiten und bereitet den Hörer somit bestens auf das vor, was noch kommen soll. Nach dem Debüt-Album As The Path Unfolds... hat Komponist/Gitarrist Jakke Viitala sein Projekt Crimfall zu einer vollwertigen Band entwickelt. The Writ Of Sword heißt nun der zweite Streich, der die Finnen mit Sicherheit einen großen Schritt weiter nach vorne bringen wird.

Der erste Song "Storm Before Calm" beginnt nach Glockenschlag schnell und ruppig. Tiefe, kraftvolle Grunts ertönen - irgendwo zwischen Black und Death Metal gelegen - und schon mischt sich eine angenehme, nicht zu sehr opernhafte Frauenstimme ins Geschehen, ehe die Nummer dank orchestralen Einschüben und tiefen Männerchören eine zunächst unerwartete Epik entfaltet. "Frost Upon Their Graves", die nächste Nummer, zeigt das zweite Gesicht Crimfalls, beginnt mittelalterlich mit gezupften Gitarren und Flötenspiel. Schon erklingen erneut die Chöre und ein bezaubernder folkloristischer Gesang von Frontdame Helena Haarparanta, der doch glatt an das Album Loreia von Siebenbürgen erinnert, regiert das Geschehen. Crimfall jonglieren gekonnt mit hartem Metal, Folklore und heroischem Pathos und haben so ein cineastisch angehauchtes Kleinod geschaffen, für dessen Entstehung monumentale Kinofilme wie Gladiator, Conan oder Der 13. Krieger eine gewisse Rolle gespielt haben mögen. Die Musiker müssen nur aufpassen, dass der Epik-Bogen nicht überspannt wird, wie etwa in "Shackles Of The Molral" oder im Instrumentalstück "Geaögal". Doch von wenigen Momenten abgesehen, haben die Musiker diesen Balanceakt sehr gut im Griff. Der Titeltrack, "Silver And Bones" und vor allem das abschließende "Son Of North" sind sehr aufregende Stücke geworden und stets für eine überraschende Wende gut.

Man muss sich diese Musik wie eine Mixtur aus Turisas, Eluveitie und vielleicht noch den ersten beiden Alben von Tristania vorstellen, dann bekommt man ein grobes Bild dessen, was The Writ Of Sword zu bieten hat. Mit sicherer Hand wurden all diese unterschiedlichen Einflüsse zu einem harmonischen Ganzen geflochten. Bravo! Wenn mich nicht alles täuscht, wartet auf Crimfall eine glanzvolle Zukunft.

Dagger

5 von 6 Punkten

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