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Slaves To Fashion - Artistic Differences

Slaves To Fashion - Artistic Differences
Stil: Progressive Rock/Metal
VÖ: 04. Februar 2011
Zeit: 44:12
Label: Hands Of Blue Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/slavestofashion

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"Nicht einzuordnen" oder "Sich gegen Kategorisierung sperren" sind in der Regel im musik-journalistischen Kontext positiv konnotierte Begrifflichkeiten. Was aber, wenn aus dieser Eigenschaft etwas entsteht, das überspitzt ausgedrückt "weder Fisch noch Fleisch" ist, sich auf einer Mittelachse fort bewegt, ohne dabei Ausschläge nach oben oder unten hin zu verzeichnen? Dann wird der Hörer skeptisch und die Mucke gerät in Gefahr, an ihm vorbei zu rauschen. Solch Fährnisse tauchen bei den ursprünglich aus Norwegen stammenden Slaves To Fashion - wobei der Bandname, in sarkastischer Art und Weise die Herangehensweise des Quartetts dokumentiert - bzw. auf ihrer neuen Platte Artistic Differences latent auf.
Denn: die zwar höheren künstlerischen Ansprüchen durchaus gerecht werdenden Kompositionen, die oftmals komplex arrangiert und überzeugend instrumental ausgestaltet irgendwo (!) im geräumigen Grenzbereich zwischen Foo Fighters, den letzten In Flames-Alben, The Quill und den neueren Angel Dust anzutreffen sind, wollen auch nach mehrmaligem Hören nicht so recht zünden. Dieses mag zugegebenermaßen eine subjektiv gefärbte Sichtweise sein und Songs wie das im schleppenden Rhythmus gehaltene "Superstar (I Want Out)" (entfernt an "Cloud Connected" erinnernd), das gar nach NIN klingende "Empty Chairs" (beste Nummer der Scheibe), die Stoner Rock-lastige Single-Auskoppelung "Mrs. Hero" oder das unterschwellig brodelnde, dabei aber mit innovativen Melodien ausgestattete "Left In The Cold" sind gute Stücke und keineswegs zu verdammen, es fehlt (mir) jedoch dieser letzte Kick, ein Charakterzug, der einem zuruft "Kauf mich oder klau mich, du musst mich gehört haben!".
Da es aber wie gesagt nicht jenseits der Vorstellungskraft liegt, dass der eine oder andere Musikliebhaber eben doch jenen Zug in Artistic Differences erblicken mag, müssen hier vier Punkte vergeben werden; auch weil das Ganze soundtechnisch durchaus ansprechbar in Szene gesetzt wurde und auch das Layout weiß zu gefallen.

Fuxx

4 von 6 Punkten

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