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Hytest - Dishing Out The Good Times

Hytest - Dishing Out The Good Times
Stil: Stoner Punk’n’Roll
VÖ: 02. Juli 2010
Zeit: 27:34
Label: Impedance
Homepage: -

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Wie in einer knappen halben Stunde ein feines Menü gezaubert werden kann, zeigen uns hier die Australier Hytest. Dishing Out The Good Times heißt ihr erstes, naja sagen wir mal abendfüllendes Programm, wobei das Trio aus Wollongong 2004 und 2006 bereits zwei EPs eingespielt hat. Seitdem wurde wohl überall gespielt, wo es eine Steckdose gab und das hat sich durchaus bezahlt gemacht.

Denn wenn einem gleich zu Beginn das griffige und dreckige "9 Volt" um die Ohren geballert wird, geht es schon gar nicht anders als mitzugehen. Dabei bleibt trotz der rohen Wucht immer noch Freiraum für eine coole Melodieführung. "Girl In Black" punk'n'rollt sich in unter zwei Minuten in die Gehörgänge rein und nach spätestens zweimaligem Hören muss man mitsingen. Dass anderthalb Minuten äußerst abwechslungsreich gestaltet werden können, zeigt "Crazy For You". Die Strophen eher locker-beschwingt und der Refrain wird einem förmlich um die Ohren gedroschen. Sprichwörtlich einfach geradeaus geht es bei "Magnet", während bei "Goodbye" der Anfang drastisch an "Johnny B. Goode" erinnert. Feelgood Punk'n'Roll, ja das macht Laune! "Our Career", "All The Way" und "Smokeskull" erklingen recht heftig und atmen förmlich den Wüstenstaub. Kyuss, Monster Magnet oder Queens Of The Stone Age hinterlassen Grüße im Sand. Auch bei "Take Ya Money" und "Abousher" gibt es nur einen Weg. Und der geht schnurstracks nach vorne! Dabei klingt Mick Curley (Stimme, Gitarre) mächtig angepisst/wütend und brüll-kreischt sich durch die Songs. Passt perfekt zur Musik. Zum Abschluss gibt es noch das saumäßig coole Instrumental "Ramblings Of A Mute". Die Richtung ist eh klar, aber für so ein Arrangement bzw. so eine Melodielinie würde manch andere Band töten.

Nachdem das Album im Tiefflug an einem vorbeigezogen ist, hilft schon gar nichts anderes mehr als die Play-Taste erneut zu drücken. Hytest schaffen es Heavy und Stoner Rock zusammen mit Punk zu verwursten und das Ganze häppchenweise und gut durchgekocht dem geneigten Hörer zu servieren. Dishing Out The Good Times sind knappe 30 Minuten Schweiß, Bier, Energie und nochmals Schweiß. Nein, es muss nicht immer komplex oder bombastisch sein, die guten alten drei Akkorde (mit der ein oder anderen Verfeinerung) reichen da teilweise voll und ganz aus, um ein fettes Grinsen ins Gesicht zu zaubern und den Tag gutgelaunt ausklingen zu lassen. Dieses Album schmeckt definitiv nach mehr!

Andi

5 von 6 Punkten

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