11 Headbänga online
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
Reviews (10062)
Navigation
Artikel des Tages
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Amon Amarth kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Amon Amarth - Surtur Rising

Amon Amarth - Surtur Rising
Stil: Viking Death Metal
VÖ: 25. März 2011
Zeit: 48:44
Label: Metal Blade
Homepage: www.amonamarth.com
MySpace: www.myspace.com/amonamarth

buy, mail, print

Es dürfte im Jahr 1998 gewesen sein, als ich in irgendeinem kleinen Schuppen im oberfränkischen Hof neben der hiesigen Band Violation auch eine schwedische Truppe namens Amon Amarth zum ersten Mal gesehen habe. Was sich in den folgenden zehn Jahren um diese Herren ereignete, ist Musikgeschichte. Nur wenige Metal-Bands schaffen heutzutage noch einen vergleichbaren Aufstieg und die Eroberung so vieler Herzen, wie eben Amon Amarth. Deren Höhenflug gipfelte nach zahlreichen grandiosen Alben schließlich 2008 im gewaltigen Opus Twilight Of The Thunder God, das von der Presse euphorisch bejubelt wurde.

Drei Jahre haben sich die Krieger um ihren bärtigen Anführer Johan Hegg nun Zeit genommen, um einen ebenbürtigen Nachfolger vom Stapel zu lassen. Und man kann nur attestieren, dieses Unterfangen ist ihnen geglückt! Keine fünf Sekunden rotiert das neue Werk und schon steht fest: das können nur Amon Amarth sein, die hier in ihrem ureigenen Stil zum nächsten Schlag ausholen. "War Of The Gods" ist ein Opener, wie man ihn sich nur wünschen kann. Mit sicherer Hand schmieden die Schweden aus mitreißenden Rhythmen, großartigen Melodien und heroischer Lyrik einen Stahl, mit dem sie die meisten Nebenbuhler mühelos nach Walhalla schicken. Surtur Rising enthält zehn Death-Metal-Hymnen, in denen die Musiker all ihre Stärken konzentrieren. "Slaves Of Fear" beispielsweise reiht sich zwischen zeitlose Klassiker wie "Death In Fire" oder "Cry Of The Black Birds" und dürfte ebenso wie der flotte Reißer "Live Without Regrets" ein jedes Live-Set bereichern, das da kommen mag. Neben Altbewährtem zeigt man beim finalen "Doom Over Dead Man" Mut zu Keyboardeinsatz und hat so eine sehr atmosphärische Nummer in der Tradition von "Live For The Kill" geschaffen.

Textlich sind sich die Neuzeitwikinger einmal mehr treu geblieben. Sie räubern in der Edda und singen über Odin, Loki, Balder, Surt und wie sie nicht alle heißen. Nichts anderes werden die Fans von ihnen erwarten. Die kriegerische Thematik wurde in einem spektakulären Cover-Artwork eingefangen, das Surtur Rising auch optisch zum Juwel werden lässt. Absolute Pflicht für alle Anhänger der Band!

Dagger

6 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de