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Dying Fetus - Killing On Adrenaline (Re-Release)

Dying Fetus - Killing On Adrenaline (Re-Release)
Stil: Death Metal
VÖ: 01. März 2011
Zeit: 42:24
Label: Relapse Records
Homepage: www.dyingfetus.com

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Nachdem im Januar schon die ersten Scheiben der US-amerikanischen Knüppeltruppe um John Gallagher eine Neuauflage erfuhren, sind nun im März die nächsten Frühwerke von Dying Fetus dran. Und da auch diese Re-Issues von Relapse kommen, ist auch die Ausstattung ähnlich.

So finden sich neben den obligatorischen beiden Bonus-Tracks wieder Liner-Notes der Band sowie ein erweitertes Artwork in der Packung wieder. Ob die Songs allerdings noch mal neu gemastered wurden oder nicht, lässt sich leider nicht feststellen. Feststellen lässt sich aber, dass die Scheibe absolut passend abgemischt klingt und dem Hörer das volle Brett kranken Todesstahls in die Fresse schlägt. Auf Killing On Adrenaline haben Dying Fetus das Kunststück fertig gebracht, sehr verschachtelte, recht komplexe Songstrukturen zu erschaffen und gleichzeitig trotz aller Frickeleien überraschend nachvollziehbar zu bleiben. Die Stücke sind bei aller Brutalität ständig im Fluss und haben die Band anno 1998 einem wesentlich breiteren Publikum geöffnet, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen oder sich modischen Trends anzubiedern. Das war das bis dahin reifste Werk des damaligen Quartetts.

Das Grundmaterial passt also schon mal, wie sieht es jetzt mit den Dreingaben aus? Zu den "Hardware"-Bonbons kann ich leider nichts sagen, da dem Rezensenten nur eine mp3-Promo vorliegt, der logischerweise die ganzen Beilagen fehlen. Bleibt also noch die Einschätzung des Bonus-Songs und da sieht es eher durchschnittlich aus. Zwei Songs bekommt man zusätzlich, davon einer aus dem Übungsraum und einer als Live-Mitschnitt von 1998. Das Übungsraum-Demo "Fornication Terrorists" klingt dann auch genau wie ein solches, klanglich grottig, komplett ohne Gesang und irgendwie aus gefühlten 98 Prozent Schlagzeug bestehend, wirklicher Mehrwert ist hier für mich nicht erkennbar. Das Live-Stück dagegen ist recht interessant, schon alleine wegen der Ansagen, die teilweise in gar nicht mal so schlechtem Deutsch abgefasst wurden, immerhin wurde die Aufnahme ja auch in Herbolzheim gemacht. Hat was, mit solchen Zusätzen kann ich sehr wohl leben.

Trotzdem würde ich mir mehrmals überlegen, ob ich meine sauer verdiente Kohle ausgebe, wenn ich das Original schon im Plattenschrank stehen habe. Wer allerdings noch nicht im Besitz dieses Juwels ist, hat nunmehr keine Ausrede mehr, hier gilt ganz klar: kaufen!

Hannes

Ohne Wertung

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