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Dying Fetus - Infatuation With Malevolence (Re-Release)

Dying Fetus - Infatuation With Malevolence (Re-Release)
Stil: Death Metal
VÖ: 18. Januar 2011
Zeit: 61:39
Label: Relapse Records
Homepage: www.dyingfetus.com
MySpace: www.myspace.com/dyingfetus

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Mit einem Bandnamen wie Dying Fetus ist man auf immer verdammt, abseits des Mainstreams sein Dasein zu fristen. Das hat auf der anderen Seite aber eine meist sehr treue Fangemeinde zur Folge und die Gewissheit, den Fans das bieten zu können, was diese auch erwarten, da man ja nicht dazu verdammt ist, populäre Musik machen zu müssen. Und das Beste an Dying Fetus: Sie machen Randgruppenmusik auf höchstem Niveau und das seit 20 Jahren.

Dass diese Musik in den Anfangstagen noch deutlich ungeschliffener, aber auch straighter auf den Punkt kommen war als heutzutage, davon kann man sich nun auf einer Handvoll Re-Releases überzeugen, die von Relapse Records herausgegeben werden. Infatuation With Malevolence deckt dabei die allerersten Gehversuche in Form der ersten beiden Demoscheiben der Amis ab, bei denen noch Nick Speleos am Mikro und der Gitarre tätig war. Geboten bekommt der Kunde den heutzutage gewohnten, damals aber recht ungewöhnlichen Mix aus Grunzen, Quieken und konventionellem Gegrowle, bei dem sich alle Bandmitglieder stimmlich austoben konnten. Das gibt den Stücken ungeachtet der eher direkten Auslegung einen recht vielschichtigen Anstrich und kann in Verbindung mit den auch schon auf diesen Frühwerken zur Schau gestellten technischen Fähigkeiten der Musiker auch über eine Spieldauer von über einer Stunde bestens unterhalten.

Die Neuauflage kommt neu abgemischt, mit verändertem Cover-Artwork, zusätzlichen Liner-Notes und einigen Bonustracks auf den Markt. Klanglich machen zumindest die "normalen" Songs eine überraschend gute Figur und gehen weit über einen gewöhnlichen Demostatus hinaus. Aber auch die drei Live-Aufnahmen können sich durchaus hören lassen und stellen somit einen zählbaren Mehrwert dar. Das kann man allerdings vom ersten Bonus-Demostück nicht unbedingt behaupten, welches einfach nur grottig klingt; das wäre wirklich nicht nötig gewesen. Dafür geht das zweite Studio-Demo wiederum in Ordnung.

Im Endeffekt ist diese CD eine würdige Neuauflage der Anfänge einer mittlerweile hochgeachteten Band, die beweist, dass auch in den frühen Tagen schon Qualitätsarbeit im Hause Dying Fetus verrichtet wurde. Empfehlenswert!

Hannes

Ohne Wertung

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