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Infernal Majesty - One Who Points To Death

Infernal Majesty - One Who Points To Death
Stil: Thrash Metal
VÖ: 13. Juli 2004
Zeit: 46:32
Label: Black Lotus Records
Homepage: www.infernalmajesty.ca

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Aufgrund ihres Klassikers None Shall Defy (1987) werden Infernal Majesty immer wieder als Haupteinflüsse für die Black Death Metal Szene genannt, obwohl sie im Laufe ihrer Karriere nie den großen Durchbruch erreichen konnten. Das verwundert insgesamt nicht wirklich denn mit nur zwei Demos und genauso vielen Alben in 18 Jahren Bandgeschichte waren die Kanadier nicht gerade Workaholics vor dem Herrn.

Jetzt ist es aber mal wieder höchste Zeit für ein Album, das diesmal auf den Titel One Who Points To Death hört. Wundern wird sich niemand, denn Infernal Majesty sind sich auch hier wieder treu geblieben und setzen anno 2004 abermals hauptsächlich auf oldschooligen Thrash Metal und würzen das Ganze mit einigen Zutaten aus dem Death und Black Metal. Man holzt sich größtenteils im Up-Tempo durch die acht Songs, knüppelt gerne mal mit Blast Beats durch's Unterholz, weiß aber auch mit langsamen, groovigeren Riffs was anzufangen. Das Album kann durch Abwechslung punkten, die sich im vielschichtigen Songwriting und in massigen Tempo-Wechseln zeigt. Dabei sind die Songs zwar alle auf etwa dem gleichen Niveau, das alles andere als niedrig ist, aber wirklich überragend ist das Album insgesamt nicht.
Das liegt wahrscheinlich daran, dass man sich dabei nicht gerade selten nach alten Slayer oder The Haunted anhört, was ja an sich nicht die schlechtesten Referenzen sind. Dabei bin ich mir aber ziemlich sicher, dass gerade bei letzteren das ein oder andere Mal mehr als nur auf die Finger geguckt wurde. Die Riffs hier greifen aber nicht so recht und auch nach mehrmaligem Anhören bleiben nicht allzu viele Sachen hängen. Soundtechnisch hat man sich ebenfalls nicht gerade mit Ruhm bekleckert, denn vor allem die Gitarren klingen mir zu dumpf, ein wenig mehr Biss und die Geschichte wäre um einiges aggressiver und schnittiger. Auch die Snare klingt arg undergroundig und blechern und zerrt das ein oder andere Mal gehörig an den Nerven.

Das nächste Mal also bitte soundtechnisch ein wenig mehr Dampf und einen Tick eigenständiger, denn an Ideen und songschreiberischen Fähigkeiten mangelt es den Kanadiern ja nicht. Fans werden hier trotzdem nicht enttäuscht werden und auch Neueinsteiger können gerne mal ein Ohr riskieren und die Kult-Combo anchecken, denn wer weiß, wann und ob überhaupt ein nächstes Album kommt.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten

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