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Diabolic Danceclub - Kings Of The Night

Diabolic Danceclub - Kings Of The Night
Stil: Rock `n´ Roll
VÖ: November 2010
Zeit: 42:33
Label: Eigenproduktion
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/diabolicdanceclub

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Im Jahre 61 n. Lemmy wurde der Diabolic Danceclub im Namen des Rock'n'Roll errichtet und beschert uns nach einem Demo nun sein erstes, selbst produziertes Langeisen. "Let It Roll" heißt nicht nur die Devise der drei Herren aus dem Ruhrpott, sondern auch die erste Nummer auf dem Album. Und in Anbetracht dessen, was man da zu hören bekommt, müssen es sich Urs, Simon und Batzen einfach gefallen lassen, mit Motörhead verglichen zu werden. Sie spielen schnellen und räudigen Rock'n'Roll, haben einen basslastigen Sound und kein Mensch wird jemals erfahren, wie viele Flaschen Tennessee-Whisky Sänger Urs konsumieren musste, um dieses rauchige Reibeisen hinzukriegen. Das mag alles nicht gerade originell sein, der flotte Opener, den man noch während des ersten Durchlaufs mitgrölen möchte, verspricht jedoch ein spaßiges Hörerlebnis. Dieses Versprechen halten zunächst auch der Titelsong "Kings Of The Night" und das darauf folgende "Wolverine Love", dessen Einstiegs-Riff schon verdammt nahe an Motörheads "Bomber" liegt. Ja, der teuflische Tanzclub brummt, solange er mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs ist. Erste Schwächen zeigen sich alsbald jedoch beim langsamen "Lonely Man's Blues". Für solch eine Nummer müsste man eben auch richtig singen können.

Nach einem viel versprechenden Auftakt beginnt das Album nun leider spürbar nachzulassen. Man stößt auf zwei substanzlose Nummern, deren Spielzeit bei jeweils etwa einer Minute liegt, und auch sonst kann das Material noch nicht hundertprozentig überzeugen. Die Akustik-Ballade "Cold Summerday" zwischen Blues und Southern Rock lässt noch einmal das Potential der Truppe durchscheinen, kränkelt aber wieder am Gesang. Schließlich versucht der "Bluespunk" noch einmal an den fetzigen Starter anzuknüpfen, bleibt dabei aber auf der Strecke. Es kann also noch geschliffen werden und das soll es auch. Denn an guten Ansätzen mangelt es der Scheibe sicher nicht.

Dagger

3 von 6 Punkten

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