11 Headbänga online
12.12.2018 Heat
12.12.2018 Terror
12.12.2018 Kalmah
13.12.2018 Imminence
13.12.2018 Clutch
13.12.2018 Six Feet Under
Reviews (10017)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Midnattsol

Interview:
Tystnaden

Live-Bericht:
Fear Factory

Video:
A Life Divided
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von The Hot Rails kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

The Hot Rails - Single Entendre

The Hot Rails - Single Entendre
Stil: Hard Rock / Schweinerock
VÖ: 27. März 2010
Zeit: 36:11
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.thehotrails.com
MySpace: www.myspace.com/hotrailsmusic

buy, mail, print

Einem fürchterlich bunten und bizarren Album-Cover dürften es The Hot Rails zu verdanken haben, wenn manch ein Konsument beim Surfen durch das Internet bei ihrer aktuellen und zweiten CD Single Entendre hängen bleibt. Das comichafte Motiv zeigt den bandeignen Tourbus auf dem Gipfel eines Berges, dessen Flanken von allerhand Monstern, Zombies, Drogen konsumierenden Teenagern und natürlich nackten Weibern bevölkert wird. Und weil das alles noch keinerlei Rückschlüsse auf die Musik des Fünfers aus dem US-Bundesstaat Ohio zulässt, kann sich ein jeder Pilger die meisten Songs auch gleich auf der MySpace-Seite anhören.

Mir liegt dagegen das gesamte Album vor und dieses birgt in sich eine gehörige Schippe chaotischen und ungestümen Schweinerock. Nach kurzem Intro rumpelt der erste Song "Trigger Finger" dumpf und auch etwas zu leise aus den Boxen und entblößt die Produktion auf Level eines Demo-Tapes. Auch in Punkto Songwriting und Umsetzung lässt sich manch eine Schwäche finden. Spätestens zur County-Rock-Nummer "Dickson, TN" dürfte klar sein, dass zumindest am Gesang noch geschliffen werden kann. Davon abgesehen besitzt Single Entendre auch seine starken Momente. Der dreckige Rocker "Death From Above" beispielsweise flirtet mit dem Schwermetall und macht so richtig Laune. Witzigerweise passt bei dieser Nummer auch der räudige Klang wie der Popo auf die Schüssel. Der flotte Rausschmeißer "Snakes n' Sparklers" animiert durch seine ausgedehnten Instrumentaleinlagen, die jede Menge Spaß am Spiel erkennen lassen, zum ausgelassen Feiern. Und auch den Stücken "Dealbreaker", "Black Horse" und besagtem "Dickson, TN" kann man ihre lichten Momente keineswegs absprechen. Potential ist also zweifelsfrei vorhanden. Songs mit Hit-Charakter findet man dagegen nicht. Aber das kann ja noch werden.

Dagger

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de