14 Headbänga online
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
Reviews (10064)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Hubi Meisel

Interview:
Dark Vision

Live-Bericht:
Edguy

Video:
Helloween
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Torpedohead kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Torpedohead - Let's Go For A Ride (EP)

Torpedohead - Let's Go For A Ride (EP)
Stil: Rock, Sleaze Rock, Rotz Rock
VÖ: 12. November 2010
Zeit: 15:55
Label: Woodhouse Songs
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/torpedoheadrocks

buy, mail, print

Reinrassigen Sleaze Rock, wie der Look des Trios Torpedohead aus Frankfurt suggeriert, liefern uns die Herren Hardy (Bass), Zasch (Drums) und Sven Spacebrain (Voc., Git.) zwar nicht, dennoch sind auf ihrer neuesten EP Let's Go For A Ride, dem Nachfolger des in Eigenregie aufgenommenen Debuts Lovesick Avenue, Einflüsse von Acts wie den Bulletboys, den New York Dolls und allen voran den Hanoi Rocks deutlich herauszuhören. Gut so! Siggi Bemm (u.a. Kreator, Udo Lindenberg, The Gathering, Peter Maffay), seines Zeichens der Inhaber der Woodhouse Studios in Hagen, hat dem Fünftracker einen recht druckvollen Sound verpasst, wenn auch ein paar Ecken und Kanten zuviel abgeschliffen wurden.
Das Eröffnungsstück "Brave New World" knallt auf alle Fälle zuerst mit einem Ramones-Riff, dann eben in bester Hanoi Rocks-Tradition rotzig und rollig aus den Lautsprechern. Die Backyard Babies fallen einem als weiterer Referenz-Link ein, was allerdings für die beiden nächsten Stücke "Cadillac Beach" und "Black Rain" nur noch bedingt und in abnehmendem Maße gilt. Ersteres kann noch durch einen The Wildhearts-Mood überzeugen, "Black Rain" schippert sich dann jedoch ein wenig zu sehr in einen Mainstream-Teich, wo die Konturen der einzelnen Schiffchen nicht mehr festzustellen sind. Wurde hier etwa auf Radio-Airplay geschielt? "Moonshine Highway" kehrt jedenfalls in Aufmachung und musikalischer Darbietung zum Opener zurück und Spacebrain nölt 1a wie Michael Monroe. Zum Schluss gibt's die Halbakustische und gute Melodielinien im "Paintrain", wobei der Gesamtsound an oben erwähnter Krankheit leidet: kein Schorf, kein Dirt; und der Refrain ist gelinde gesagt ein wenig angelehnt an Faster Pussycats "Nonstop To Nowhere".
Kein schwaches Scheibchen mit vielen Ohrwurmparts. Torpedohead ist eine langlebige, erfolgreiche Karriere zu gönnen. Ordentlich Potential ist da, die Richtung stimmt recht eigentlich und ganz Unbekannte sind Torpedohead im Biz auch nicht mehr.

Fuxx

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: S.A. Adams - Unearthed
Vorheriges Review: The Hot Rails - Single Entendre

© www.heavyhardes.de