5 Headbänga online
20.08.2020 Montreal
27.08.2020 Triddana
03.09.2020 Sündenklang
04.09.2020 Tenside
06.09.2020 Impericon 2020
07.09.2020 Semblant
Reviews (10130)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Slayer

Interview:
Chris Caffery

Live-Bericht:
Job For A Cowboy

Video:
Susperia
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Judas Priest kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Judas Priest - Angel Of Retribution

Judas Priest - Angel Of Retribution
Stil: Heavy Metal
VÖ: 28. Februar 2005
Zeit: 52:46
Label: Sony Music
Homepage: www.judaspriest.com

buy, mail, print

Jetzt hab ich mir die neue Priest Scheibe schon etliche Male eingefahren und ich muss noch immer sagen, die Revolution die Priest mit ihrer ersten Sigle ja schon Nomen est Omen angekündigt haben, ist sie definitiv nicht geworden. Keine einzige richtige Doublebass Nummer, zwei Balladen zum Einschlafen ("Angel" & "Eulogy") und ein dreizehn minütiges Düstermonster ("Lochness"), was mal lieber im See geblieben wäre. Dazu noch zwei bis drei halbwegs gute, modern angestrichene Metalsongs, bei denen es immer (!) irgendwo tiefergestimmte Gitarren und schrummelnde Riffwände (Demolition & Jugilator lassen grüßen) gibt, bevor vielleicht doch noch eine priesttypische Gitarrensolipassage den Song rettet (siehe z.B. "Judas Rising" & "Revolution").
Einzig allein "Deal With The Devil", "Worth Fighting For" ("You Have Another Thing Coming", Part II), "Wheels Of Fire" und teilweise "Hellrider" & "Demonizer" (die beide auch auf Demolition & Jugulator hätten stehen können) können mich einigermaßen überzeugen.

Also nicht, dass das Album schlecht wäre, aber ob es die großen Erwartungen der Fans erfüllen kann, glaube ich eher nicht. Denn ein richtiges Back to the Roots Album, so wie es die Fans gefordert haben, ist es nicht.. und gegen Painkiller kann es nicht wirklich anstinken. Hätten sie dieses Album gleich zwei (oder von mir aus auch fünf) Jahre nach Painkiller gemacht, wäre es ein Knaller gewesen, denn vielleicht hätte da der gute Rob mit seinen fabelhaften Schreien noch was rausgerissen, aber die bekommt er jetzt einfach nicht mehr hin und das hört man den Songs auch an. Sie wurden nicht für einen jungen, sondern für einen alten Rob geschrieben.
Mich würde echt interessieren, wie dieses Album mit dem Ripper eingeschlagen hätte, denn wenn ich mir die oben genannten Songs mit seiner Stimme vorstelle, bekomme ich eine Gänsehaut. Nicht dass ich unbedingt ein Fan von ihm wäre, aber der Rob bekommt es einfach nicht mehr so richtig gebacken. Nichts gegen seine charismatische verrauchte Stimme, aber hier fehlen einfach die geilen Schreie. PUNKT!

Ich weiß nicht, was Priest mit diesem Album erreichen wollen, aber ich glaube nicht, dass sie mit Angel Of Retribution (Bengel mit Rentnerpuschen klingt doch viel lustiger) noch mal richtig zurückkommen. Denn mit einem Aufwärmen alter Idee ist noch keiner so wirklich (wieder) groß raus gekommen. Schade eigentlich!
Weitere Infos gibt's auch hier: www.hardplace.de/judaspriest

Thorsten

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de