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Nothing Left For Tomorrow - Nightbreed

Nothing Left For Tomorrow - Nightbreed
Stil: Death/Thrash/Groove Metal
VÖ: 2010
Zeit: 40:09
Label: Eigenproduktion
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/nothingleftfortomorrow

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Nothing Left For Tomorrow wurden als Nachfolgeband der Kanadier A.C.O.A. gegründet und konnten seit 2002 eine Demo namens The Deafening Sounds Of Metal (2003) sowie eine EP namens Of What Once Was... (2006) unters Volk bringen. Nun steht mit Nightbreed das Debüt an und das erzeugt beim Rezensenten gemischte Gefühle.

Die ersten Minuten gehen gut los. Nothing Left For Tomorrow sind primär im Thrash Metal verankert. Hier und da schleichen sich aber auch Versatzstücke aus dem Death Metal ein und auch von moderneren Groove-Combos scheinen die Kanadier etwas beeinflusst zu sein. Auf melodische Einschübe legen Nothing Left For Tomorrow ebenfalls viel Wert. Unterm Strich riffen sich die Jungs ganz ordentlich durch ihre Tracks, auch wenn das Songwriting letzten Endes doch vorhersehbar und oftmals holprig ausgefallen ist. Mit der Melodiekomponente schafft man es aber dennoch, die ein oder andere markante Duftnote zu erschaffen, die dann auch länger hängen bleibt.
Zwiespältig wird es dann aber beim Gesang. Hier setzt man vornehmlich auf Growls aus der Kehle von Fronterin Yasmina, die an und für sich gar keine schlechte Figur macht, deren Performance aber noch etwas mehr Pfeffer vertragen könnte. Daneben versucht sich das Mädel auch an cleanem Gesang, um immer wieder das harmonische Gegenstück zur Gitarrenarbeit zu bilden. Das jedoch geht zumindest bei den ersten Durchläufen mächtig in die Hose, bessert sich aber nach einigen Umdrehungen, zumindest wenn man sich an diese Art Gesang gewöhnen kann. Bei mir stellt sich hier immer wieder das Bild eines kleinen dickbebrillten japanischen Schulmädchens ein, das verzweifelt versucht, harmonische Melodien zu den Gitarren zu singen, aber gnadenlos an ihrer piepsigen Stimme und madigen Aussprache scheitert.

Neben dem Songwriting besteht am Gesang definitiv der größte Verbesserungsbedarf. So aber bleibt am Ende der zwiegespaltene Eindruck: positiv sind das durchaus erkennbare Potential, das teils markante Riffing samt Melodien. Negativ dagegen und leider sehr gewichtig ist die mangelhafte Umsetzung des Gesangs, was viele sicherlich zurückschrecken lässt.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten

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