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Ion Dissonance - Cursed

Ion Dissonance - Cursed
Stil: Mathcore
VÖ: 20. August 2010
Zeit: 48:42
Label: Basick Records
Homepage: -

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Auch hier gilt wieder, bei Ion Dissonance ist mir mal wieder nur der Name ein Begriff und die grobe musikalische Ausrichtung, irgendwelche Veröffentlichungen der Kanadier dagegen sind mit nicht geläufig. Deshalb kann ich einerseits recht unbefangen an das neue Album Cursed herangehen, leider aber auch keinen Vergleich zum bisherigen Schaffen anstellen.

Cursed, das inzwischen vierte Album der Jungs aus Montreal, ist alles andere als Easy Listening. Ion Dissonance fabrizieren in ihren Songs Kehrtwendungen, die beim Hören schwindlig machen und legen dabei eine Brutalität zutage, die man erstmal verkraften muss. Das Schöne an dieser Scheibe ist aber, dass man zwar im ersten Moment vom Wahnwitz der Band erschlagen ist, sich dann aber trotz aller Wirrungen und Irrungen recht schnell zurechtfindet und das Album sehr schnell genießen kann. Dabei zeigt sich dann auch das Gespür fürs Songwriting, da man immer wieder neue Details entdecken kann. Gut gefällt mir auch der Klang der Scheibe, druckvoll und sauber produziert hämmern die Tracks aus den Boxen ohne allzu klinisch zu wirken. Am meisten mag ich aber die Tatsache, dass Ion Dissonance hier all ihr musikalisches Können auffahren und 8-saitige Gitarren verwenden. Dadurch kommt ein gewisses Meshuggah-Feeling auf und die wiederum laufen mir ziemlich gut rein.

Letztendlich merkt man dann doch ganz deutlich, dass hier keine Greenhorns am Werke sind, sondern Vollblutmusiker, die wissen was sie tun. Auch wenn Cursed erstmal schwer verdaulich ist, so ist es doch ein Album, mit dem man sich länger und ausgiebiger beschäftigen kann und muss. Lediglich am Gesang müssen Ion Dissonance noch schrauben, der hinkt ziemlich hinter dem Niveau des Restes hinterher.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten

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