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Bangalore Choir - Cadence

Bangalore Choir - Cadence
Stil: Melodic Rock
VÖ: 24. September 2010
Zeit: 48:50
Label: AOR Heaven
Homepage: www.bangalore-choir.com
MySpace: www.myspace.com/officialbangalorechoirpage

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Die Chorknaben aus Bangalore sind gar nicht so obskur, wie das der erste Anblick vermitteln mag: vielmehr steht hinter der Truppe ein gewisser David Reece, der 1988 die - damals wie heute - unlösbare Mission unternahm, Udo Dirkschneider als Fronter von Accept abzulösen. Die Scheibe Eat The Heat wurde 1989 bekanntlich ein Flop, die Band schlingerte und löste sich schließlich auf, nachdem Reece und Urmitglied Peter Baltes sich auf Tour geprügelt hatten (echt).

Kurz danach kann man den Faden hier schon wieder aufnehmen: 1990 gründete Reece mit ein paar Kumpeln die auch hier zur Debatte stehende Formation, die 1991/1992 ihr Debut On Target einzimmerte, danach aber nichts mehr auf die Reihe brachte. Nachdem Reece mit den Melodic Rockern Gypsy Rose 2007 wieder Platten- und Bühnenluft geschnuppert hatte, machte er sich daran, auch die Chorknaben aus der Versenkung zu holen, was ihm nun mit den Mitstreitern Curt Mitchell, Danny Greenberg und ex-U.d.o.-Klampfer Andry Susemihl auch gelungen ist.

Ja, und was wird denn geboten? So gar nichts in Richtung Solingen, so viel ist nach den ersten Takten klar. Nein, Kollege Reece rührt eine schmackhafte Mischung aus melodischen Hard Rock-Songs an, die klar den Geist der 80er atmen - meistens klingt das sehr stark nach den Whitesnake der vor-Stadion-Ära, wozu auch die Stimme des Cheffes sehr gut passt, der hier eine deutlich bessere Figur macht als in Diensten der teutonischen Stahlschmiede. Viel Eingängigkeit, feine Melodien und schöne Hooklines machen die Scheibe zur kurzweiligen Unterhaltung für alle, die immer mal hören wollen, wie es klingt, wenn David Coverdale ein paar Nightranger-Songs zum Besten gibt (mit der Stimme, die er früher mal hatte).

Nicht schlecht!

Holgi

4 von 6 Punkten

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