9 Headbänga online
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
Reviews (10065)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Dream Theater

Interview:
Soul Doctor

Live-Bericht:
Savatage

Video:
Manimal
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Hopelezz kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Hopelezz - Sources Of Ignition (EP)

Hopelezz - Sources Of Ignition (EP)
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: August 2010
Zeit: 13:10
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.hopelezz.de
MySpace: www.myspace.com/hopelezzmetal

buy, mail, print

Ein hoffnungsvoller Newcomer aus Wuppertal präsentiert uns diese Tage mit Stolz seine ersten Aufnahmen. Hopelezz nennt sich die fünfköpfige Kapelle, und die kann eine kurze, aber durchaus beeindruckende Biographie vorlegen. So spielen die Herrschaften zwar erst seit einem Dreivierteljahr ihre Songs vor Publikum, können aber bereits Auftritte im Vorprogramm von Bands wie Ill Nino, Walls Of Jericho und sogar Sepultura verbuchen. Zudem schafften sie es gleich zweimal in Folge, beim Emergenza-Festival durch Publikums-Voting den ersten Platz zu belegen. Das liest sich alles sehr beeindruckend im CV und die erste selbst produzierte EP mit Namen Sources Of Ignition wird der folglich hohen Erwartungshaltung auch gerecht.

Die drei Songs mit einer knappen Viertelstunde Länge schlagen in die Melodic-Death-Kerbe, Metalcore und Thrash haben ihrerseits noch die eine oder andere Spur im Sound der Wuppertaler hinterlassen, sodass deren Musik wohl gut im Trend liegen dürfte. Den stärksten Titel findet man sogleich am Anfang: "The New Delight" weist neben kraftvollen Grunts auch einige sehr melodisch gesungene Passagen auf und bleibt dank seiner Eingängigkeit und den verspielten Gitarrenläufen, die mich ein wenig an Suidakra erinnern, auch schnell beim Hörer haften. "Surroundet By Destruction" ist einen Tick aggressiver ausgefallen, pendelt zwischen Mid- und Upper Tempo und kann ebenfalls durch einige sehr feine Riffs überzeugen. "Monster Inside" beginnt schließlich eher ruhig mit Akustikklampfe, leitet dann aber zügig in die ersten Moshparts über, nimmt Fahrt auf und gerät zum heftigsten, aber immer noch sehr melodiebetonten Stück der EP.

Keine Frage, Hopelezz haben mit Sources Of Ignition eine respektable Visitenkarte in der Szene hinterlassen. Die ausgewogene Produktion unterstreicht das gute Songwriting. Dass sich die drei Stücke schnell im Gedächtnis festsetzen, dürfte allerdings auch daran liegen, dass man den einen oder anderen Part wohl schon in ähnlicher Ausführung irgendwo gehört hat. Sollte sich die Band auf der Suche nach einer Plattenfirma befinden, dürfte dieser Rundling das Vorstellungsgespräch dennoch vereinfachen. Also Glück auf! Denn Potential ist da.

Dagger

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de