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Icon Clan - Rock'n'Roll Rodeo

Icon Clan - Rock'n'Roll Rodeo
Stil: Rock `n´ Roll / Punkrock
VÖ: 23. August 2010
Zeit: 43:30
Label: Whirlwind Records
Homepage: www.iconclan.com
MySpace: www.myspace.com/iconclan

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Im Logo ein Pik-Ass und auf dem Cover prangert ein Fragment der amerikanischen Flagge - bei diesem Album kann es sich nur um etwas Old-Schooliges handeln. Und tatsächlich bieten Icon Clan auf ihrem Drittwerk Rock'n'Roll Rodeo, wie schon auf den beiden Vorgängern, retrospektive Rockmusik mit unüberhörbaren Punkanleihen und einer ordentlichen Schippe Leck-mich-am-Allerwertesten-Attitüde. Nur kommt der Dreier eben nicht aus den Staaten, sondern aus Finnland. Von gewohnt finnischer Schwermut, quasi dem Exportschlager der hiesigen Musikindustrie, ist auf Rock'n'Roll Rodeo allerdings keine Spur zu finden. Fröhlich rocken sich die Musiker durch ihre 14 Stücke. Ein Sänger, dessen Stimme offenbar durch jahrelangen Whiskey- und Zigarillokonsum trainiert wurde, rundet die Angelegenheit ab und macht den finalen Vergleich mit unser aller Lieblinge Motörhead unausweichlich.

Tatsächlich wurden Icon Clan auch in ihrer Heimat schon als Mini-Motörhead bezeichnet, wenn man genau hinhört, findet man aber doch den einen oder anderen Unterschied. Während Lemmy und seine Mannen diesen knochentrockenen, basslastigen Sound als Markenzeichen etablieren konnten, klingen Icon Clans Lieder über Rocker-Partys, das Leben auf der Straße und die Suche nach der Liebe viel fröhlicher. So kann man in den meisten Fällen schon während des ersten Durchlaufes die Refrains mitgrölen, während man sich reflexartig auf den Weg zum Kühlschrank begibt, um sich dort ein lecker Dosenbier zu ziehen. Keine Frage, diese Mucke macht Spaß und ganz besonders Songs wie der Opener "Bridges Burn" (beginnt mit dem Öffnen einer Bierflasche und einem ordentlichen Zug aus derselben), der flotte Nackenbrechen "Teenage Again", der fast schon poppige Partyknaller "Rock For Fun" und die obligatorische Biker-Nummmer "Highway's My Home". Und dann ist das noch der "Fat Boy" mit erstsahnigem Gitarrenriff, der hier gleich mal als Anspieltipp empfohlen sei.

Wenn man dem Album etwas vorwerfen möchte, dann wohl, dass ein Quäntchen mehr Abwechslung sicher nicht geschadet hätte. Mit einem Aha-Erlebnis sollte man außerdem nicht rechnen. Es bleibt eine bodenständige Platte für Rocker mit Partylaune. Freunde von Motörhead, der Chrome Division und vielleicht sogar den Onkelz sollten außerdem ein Ohr riskieren.

Dagger

4 von 6 Punkten

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