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Debt Of Nature - Crush, Kill And Burn

Debt Of Nature - Crush, Kill And Burn
Stil: Death/Grind
VÖ: 12. Juli 2010
Zeit: 46:05
Label: Deity Down Records
Homepage: www.debtofnature.de

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Die Düsseldorfer Grobhorst-Kapelle Debt Of Nature besteht seit mittlerweile vier Jahren und hat 2008 mit ihrem Erstling Dreams Kill On Command erste Achtungserfolge einfahren können. 2009 verstärkte sich das Abrisskommando dann mit der japanischen Sängerin Masae Dausend und kann damit nunmehr zwei hauptamtliche Sänger und zwei Backing Vocals vorweisen, was man auf der aktuellen Langrille Crush, Kill And Burn auch deutlich hören kann.

Wie vor zwei Jahren gibt es einen amtlichen Mix aus Death Metal, Thrash, Grind- und Hardcore, der alles andere als zimperlich rüber kommt. So weit so gut, für den geneigten Kinderfresser könnte das durchaus etwas Schmackhaftes darstellen, doch leider wirkt das Liedgut zumindest in der ersten Hälfte des Werkes recht "ungelenk", irgendwie wollen die verschiedenen Zutaten da nicht wirklich zusammenpassen. Das äußert sich in kaum nachvollziehbaren Breaks, Passagen, die einfach nur mit Gewalt in die jeweiligen Songs gequetscht zu sein scheinen und ähnlichen Kritikpunkten. Die richtigen Zutaten sind schon da und auch die Dosierung könnte man durchaus als gelungen bezeichnen, doch leider hat die Band beim Mischen der Bestandteile geschludert und nicht richtig umgerührt. So kann das blutige Mahl anfangs nicht überzeugen und wirkt etwas unausgegoren. Glücklicherweise gibt sich dies im Laufe der nicht unbeträchtlichen Spieldauer so etwa ab der Hälfte und kann verlorenen Boden wieder gut machen, was aber an den grundsätzlichen Kritikpunkten nicht viel ändert.

Dabei gäbe es technisch gar nicht viel zu bemängeln. Die Band weiß mit ihren Instrumenten umzugehen, die vielstimmigen Gesänge sind passend zur Musik geraten und auch der Klang des Werkes kann als gelungen bezeichnet werden. Die Spieldauer passt, das Cover ist nett anzusehen, das Gesamtpaket stimmt also, was die reine Technikseite betrifft.

Nur schade, dass die Qualität der Stücke nicht durchgehend überzeugen kann, hier ist noch etwas Feinschliff von Nöten. Nun ja, kann ja noch werden...

Hannes

3 von 6 Punkten

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