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Horn - Distanz

Horn - Distanz
Stil: (Pagan) Black Metal
VÖ: 28. Mai 2010
Zeit: 59:44
Label: Black Blood Records
Homepage: -

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Mit Distanz erzählt uns Visionär, Naturliebhaber und Multitalent Nerrath auf seinen bereits dritten Longplayer unter dem Banner Horn ein neues Kapitel seiner trostlosen und beklemmenden Geschichten. Kalt klirren die Gitarren in dünnem Sound, das Schlagwerk erzeugt sein stetes Grollen, große Melodien und archaische Klänge entführen in vergangene Zeit. Mit dem ersten Stück "Überall Und Über Allem" hat Nerrath ganze Arbeit geleistet. Lediglich der holprige Gesangsstil wird nicht Jedermanns Geschmack treffen, definiert allerdings die Eigenständigkeit von Horn. Der zweite Titel "Die Verlorene Rotte" spinnt den gelungenen Einstieg souverän weiter, setzt noch stärker auf eingängige Melodien im Midtempo-Bereich, atmosphärische Gitarren und punktuellen Keyboardeinsatz. Mit 8:44 Minuten Spielzeit bleibt der Song nur einige Sekunden hinter seinem Vorgänger.

Auch die übrigen Stücke warten mit beachtlichen Längen auf. Doch schon zur dritten Komposition fällt auf, dass sich die jeweiligen Gitarrenthemen ganz schön ähnlich sind. Es wird mir zunehmend schwer, mich auf die Songs zu konzentrieren und ich schweife immer wieder mit den Gedanken ab, lasse mich von der Musik im Hintergrund begleiten. Erst gegen Ende höre ich wieder auf, als mit "Out There, Nowhere" und "To Granne Trall" unerwartet ruhige und eindringliche Töne eine erhabene Stimmung erzeugen.

Keine Frage, auf Distanz kann man in musikalischem und lyrischem Sinne große Momente voller Emotionen erleben. Auch die Tatsache, dass es Nerrath fertig bringt, sich durch Text und Klang aus der großen Masse hervorzutun, muss ihm hoch angerechnet werden. Einige zusätzliche Überraschungsmomente würden seinen ellenlangen Kompositionen allerdings gut tun. Vier Punkte mit Tendenz zur höheren Stufe.

Dagger

4 von 6 Punkten

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