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Withershin - The Hungering Void (EP)

Withershin - The Hungering Void (EP)
Stil: Black Metal
VÖ: 01. Juni 2010
Zeit: 15:14
Label: Canonical Hours
Homepage: www.withershin.se

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Gut zwei Jahre nach ihrem Debüt Ashen Banners warten die Schweden von Withershin mit der EP The Hungering Void auf. Gespielt wird landestypischer Black Metal a la Marduk und Dissection, wahrscheinlich nicht sonderlich innovativ aber es sollte wenigstens ordentlich auf die Fresse geben.

Und gleich zu Beginn geben die Schweden mit "Wherein I Exalt" schon so richtig Vollgas und bestätigen meine anfängliche Vermutung. Brutale Growls gepaart mit schnellen disharmonischen Gitarrenriffs und ordentlich Geknüppel an den Drums - so muss das!
Noch ein paar druckvolle Mid-Tempo-Parts eingestreut ehe das Stück abrupt in einem düsteren Outro mündet, welches wiederum mit einem verzweifelten Schrei endet.
Und sofort geht's mit dem Titeltrack weiter. Kompromisslos und ohne Verschnaufpause geht's hier dreieinhalb Minuten so richtig zur Sache. Vor allem live dürfte dieser Titel so richtig überzeugen und dem ein oder anderem Düsterheimer Freude bereiten.
Bei dem letzten der drei Songs, mit dem Titel "Crossing The Threshold", schalten die Schweden wieder einen Gang zurück und das Mid-Tempo ist wieder dominierend. Groovende Riffs begleitet von bitterbösem Gekrächze wechseln sich mit kurzen harmonischen Lead-Elementen ab ehe das Stück nach fünf Minuten ebenso abrupt wie der Vorgänger endet.

Withershin bieten also mit The Hungering Void durchgehend ordentlichen, druckvollen Black Metal wie man ihn eben aus Schweden gewohnt ist. Alle drei Titel sind gut geworden auch wenn ich persönlich richtige Highlights vermisse. Innovationstechnisch fallen Withershin allerdings komplett durch, es wird nicht mal im Ansatz etwas Neues präsentiert - es wird einfach schwedischer Black Metal gespielt, das zwar sehr gut, aber etwas mehr Eigenständigkeit hätte ich mir dann doch gewünscht. Ob man sich den Silberling mit knapp 15 Minuten Spielzeit nun zulegen soll oder nicht sei jedem selbst überlassen; live sollte man sich die Schweden allerdings schon geben wenn man die Möglichkeit dazu hat, denn das Dargebotene hat ohne Zweifel das Potential im Publikum zu zünden und für ordentlich Stimmung zu sorgen.
Insgesamt also von meiner Seite ein "Aus Schweden Nichts Neues".

Wolf

4 von 6 Punkten

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