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Slash - Slash

Slash - Slash
Stil: AOR, Hard Rock, Metal
VÖ: 09. April 2010
Zeit: 57:23
Label: Roadrunner Records
Homepage: www.slashonline.com
MySpace: www.myspace.com/slash

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Slash ist ein Gitarrengott! Mehr braucht man hier nicht zu sagen und keiner wird es abstreiten. Er hat Millionen von Jung-Gitarristen beeinflusst, hat mit Guns'n'Roses die Musikwelt nachhaltig geprägt und mit Velvet Revolver kann er auch großen Erfolg für sich verbuchen. Nun ist es an der Zeit, dass der sympathische Lockenkopf wieder mal an sich denkt und ein neues Solo-Album, schlicht nach sich selber benannt, auf die Beine stellt. Hierzu hat er sich eine ganz illustre Riege aus Pop & Rock/Metal-Künstlern um sich geschart und 13 Songs geschrieben.

Denn Anfang macht das ruhige "Ghost" mit Ian Astbury von The Cult am Mikrofon und dieses Lied ist der perfekte Soundtrack für lange Autofahrten. Slash holt alles aus seiner Gitarre und dem Sänger und schafft einen perfekt arrangierten Opener. Bei "Crucify The Dead" lässt er den "Prince Of Darkness" singen und schafft eine gediegene Nummer, die nur langsam fahrt aufnimmt und eigentlich nur im Mid-Tempo-Bereich bleibt; eher mittelmäßig! Auf "Beautiful Dangerous" kommt die erste Exoten-Stimme des Albums, nämlich Fergie von den Black Eyed Peas und nach der Nummer trauert man beinahe, dass die Dame nicht in einer Rock-Combo singt, denn sie hat ein ähnlich druckvolles Organ wie Joan Jett. Eine sehr gelungene Nummer mit treibenden Riffs und eingängigem Refrain!
Nun darf Chris Cornell seine Stimmbänder etwas quälen und so verleiht er dem AOR-lastigen "Promise" einen deftigen Audioslave-Touch; leider ist die Nummer auch etwas langsam und kann nicht wirklich hervorstechen.
Bei "By The Sword" holt sich Slash Verstärkung vom Wolfmother-Sänger und hat dem jungen Herren einen Song ganz auf den Leib zugeschnitten. Auch hier erinnern die Arrangements ganz an die Hauptband von Andrew Stockdale, doch hier kann man durch ausgefeilte Riffs eine eigene Note setzen und so gehört diese Nummer zu den Besseren des Albums.
Ja auch Maroon 5 kommen zu Wort und so darf sich Adam Levine bei "Gotten" richtig schön ausheulen, doch da ich diese Stimme einfach nur hasse, übergehe ich den Song einfach.
Dafür ertönt bei "Doctor Alibi" eine Stimme, die einfach jeder mag, denn es handelt sich um Lemmy! Diese Nummer hat den Rock'n'Roll für sich gepachtet und nimmt ordentlich Fahrt auf; sehr geile Sache!
Richtig metallisch wird auf "Nothing To Say" mit M. Shadows von Avenged Sevenfold, welches mit wirklich genialem Riffing ein absolutes Highlight der Scheibe ist. So hart hat man Slash noch nie rocken gehört!

Slash ist eine leicht zwiespältige Sache geworden, denn es erinnert stark an eine Rock/Pop-Version von Probot (Dave Grohls Metal-Compilation). Slash orientiert sich bei jedem Sänger sehr stark an die Hauptcombo und schafft dadurch neun geniale Nummern und vier mittelmäßige bis schlechte Nummern. Von einem Solo-Album kann man hier auch irgendwie schlecht reden, ich würde es einfach Compilation nennen. Ich für meinen Teil bis sogar etwas enttäuscht, denn der Meister liefert leider keine richtige Hard Rock-Nummer im Stile der Gunners. Doch dagegen stehen neun geniale AOR-Nummern!

Basti

4 von 6 Punkten

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