8 Headbänga online
10.07.2020 Tenside
11.07.2020 Ausverkauft! Waldgeflüster
12.07.2020 Tenside
17.07.2020 Raygun Rebels
18.07.2020 Ausverkauft
24.07.2020 Grand Massive
Reviews (10143)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Stahlhammer

Interview:
Suidakra

Live-Bericht:
Veldensteiner Festival

Video:
Requiem (CH)
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Big Ball kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Big Ball - Hotter Than Hell

Big Ball - Hotter Than Hell
Stil: Hard Rock
VÖ: 19. März 2010
Zeit: 49:50
Label: AFM Records
Homepage: www.bigballrocks.com

buy, mail, print

Hach, Freunde, das Leben kann so einfach sein. Big Ball machen - und daraus machen sie überhaupt keinen Hehl - AC/DC-Style Hard Rock. Damit ist der Sound auch schon trefflich umschrieben: treibende Riffs a la Agnus (wir alle wissen dass Angus nur ein Druckfehler ist), marschierende Drums, einprägsame Refrains und ein ordentlich bluesgetränktes Reibeisenorgan. Dass diese Mixtur derzeit gut gelitten ist, zeigen die Senkrechtstarter Airbourne nur allzu deutlich.

Ein Schelm also, der Böses dabei denkt, dass die ehemaligen Death Metaller Debauchery nun flugs zu einer Horde von Aussie Pub Rockern mutiert sind. Macht eigentlich auch gar nix, denn die Jungs um Fronter Thomas Gurrath gehen so beherzt zu Werke, dass alle Zweifel an der Motivation einfach weggepustet werden. Der Sound ist einen Zacken härter als die Inspiration und atmet bisweilen noch die Death-Wurzeln, und auch der Gesang ist deutlich mehr am Reibekuchen als am Blues eines Bon Scott. Aber Nummern wie "Porna Lisa", "Killdozer" oder vor allem das genial groovende "Shooter" fahren dem geneigten Zuhörer derart ins Tanzbein, dass es eine helle Freude ist und eigentlich egal, ob das nun mehr Rock'n'Roll oder Death'n'sonstwas.

Dass sie auch live einiges drauf haben, das konnten die Herren mit den großen Bällchen ja schon als Support von Saxon unter Beweis stellen. Sind wir mal gespannt, wie man sich in dem ja durchaus engen Genre weiter bewegt - bislang kann man nur sagen: wer sein Debut wie einen Klassiker einer gewissen Schmink-Rock-Kombo benennt, der hat wirklich Balls.

Holgi

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Apeiron - Among The Lost
Vorheriges Review: The Dark Shines - Last Chance

© www.heavyhardes.de