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Konzert-Bericht

Death Angel & Red To Grey

59 To 1, München 11.07.2008

Es regnet in Strömen und der Himmel ist so schwarz wie ein Black Metal-T-Shirt. Doch München hatte an diesem Tag nicht nur wettertechnisch ein Inferno vorgesehen, denn Red To Grey und die altehrwürdigen Death Angel luden zum Gastspiel ins 59 To 1 ein. Trotz schlechter Anreisebedingungen in Form von Sturmböen und Bindfadenregen, fanden sich doch erstaunlich viele Thrasher in der zentral gelegenen Location ein.

Um 21:30 Uhr beginnen dann Red To Grey pünktlich ihren Set auf einer extrem engen Bühne. Vor dem Geschehen hatten sich auch einige Leute eingefunden und lauschten den Geschehnissen. Die Münchener Lokal-Matadoren machten keine Gefangenen und hauten einen Song nach den anderen in die Menge, welche das Material mehr als nur wohlwollend aufnahm. Allerdings waren nur vereinzelt Headbanger zu sichten, denn die Meisten übten sich dann doch in Zurückhaltung oder sparten Kräfte für den Headliner. Soundtechnisch war leider auch nicht alles in Butter, denn die Rhythmus-Gitarre war nur sehr schlecht heraus zu hören. Als besondere Überraschung zockte das Quintett auch Songs vom bald kommenden Album Admissions. Auch dies wurde durchgehend positiv aufgenommen, doch so richtig konnte der Funke nicht überspringen!
Nach gut 30 Minuten war dann viel zu früh zu Ende und die Jungs begaben sich in den Feierabend. Die Anwesenden schenkten den Herren aber gebührendem Beifall. Ein sehr gelungener Opener!
(Basti)

Eine kurze Wartepause vor dem Headliner ermöglicht es, noch schnell ein Bier zur Stärkung einzunehmen, dann ist es soweit, Death Angel betreten die Bühne und werden begeistert empfangen. Irgendwie hat es den Anschein, dass sich das Publikum noch etwas akklimatisieren muss, aber spätestens nach dem dritten Lied steppt auch vor der Bühne der Bär. Die Haare fliegen, Fäuste werden in die Luft gereckt, jeder neue Song wird lautstark bejubelt und auch die ersten aber seltenen Crowdsurfer lassen sich sehen. Auf der Bühne herrscht reger Betrieb, dessen Mittelpunkt der charismatische Mark Osegueda bildet, der den Anwesenden zeigt, was es heißt, anständiges Propellerbanging aufzuführen und nebenbei eine Blaupause für den engagierten Frontmann abliefert. Seine Nebenmänner helfen ihm dabei natürlich, Rob Cavestany und Ted Aguilar bilden ein extrem tightes Tandem an den Gitarren, Dennis Pepa bängt und basst, dass es eine wahre Freude ist und im Hintergrund vermöbelt Andy Galeon äußerst tight die Felle seines Schlagzeugs. Death Angel genießen sichtlich das Spektakel im Zuschauerraum, aber auch das Publikum saugt dankbar jedes Quantum Energie auf, das die sympathischen Amis freisetzen. Und wie immer, gerade, wenn es am schönsten ist, verlassen Death Angel nach ca. 80 Minuten die Bühne, können aber durch ausgelassenen Jubel und lautstarke Zugabeforderungen nochmals auf die Bühne zurückgeholt werden. Zum Abschluss ihrer Headlinertour und dieses Konzertes gibt's dann noch zweimal auf die Mütze, bevor nach eineinhalb Stunden endgültig Schicht im Schacht ist. Ein extrem starker Konzertabend, bei dem so ziemlich alle auf ihre Kosten gekommen sind. Schade nur, dass Red To Grey so schnell wieder von der Bühne mussten.
(Lord Obirah)

Basti & Lord Obirah

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