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Pro-Pain - Absolute Power

Pro-Pain - Absolute Power
Stil: Hardcore
VÖ: 05. Mai 2010
Zeit: 37:13
Label: AFM Records
Homepage: www.pro-pain.com

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Fast zwei Jahre mussten die Jünger der Hardcore-Institution Pro-Pain auf ein neues musikalisches Lebenszeichen warten. Und man durfte gespannt sein, wohin denn nun genau die musikalische Reise gehen würde, denn das letzte Machwerk No End In Sight zeigte doch so manche "Neuerung" im Soundgewand.
Mit dem wuchtigen "Unrestrained" hat man dann gleich einen passenden Opener am Start. Schneller Hardcore, der beim Chorus in stampfendes Midtempo wechselt, dominiert hier das Geschehen. Sollten Pro-Pain wieder zu ihren alten Stärken zurück gefunden haben? Auch das folgende "Destroy The Enemy" schlägt in die gleiche Kerbe. Wirkt der Song anfänglich noch etwas holprig, nimmt er dann doch noch Fahrt auf und überrascht mit etwas ungewohnten Sangeskünsten. Beim sehr flotten "Stand My Ground" hat man sich noch Verstärkung von Schmier (Destruction) ins Studio geholt. Der Song prescht ordentlich nach vorne los, lässt aber auch kurze Verschnaufpausen nicht missen. Dann jedoch wird mit "Road To Nowhere" eine andere Saite angeschlagen. Der Song wirkt nicht nur aufgrund des gewöhnungsbedürftigen Refrains fremdartig. Auch scheinen Pro-Pain mit angezogener Handbremse zu fahren. Diese wird zwar bei "AWOL" wieder etwas gelockert, jedoch beim folgenden "Hell On Earth" wieder angezogen. Ein recht sperriger Song, der dem Titel nicht gerecht wird. Weder versprüht der Song absolute Power, noch bringt er die Hölle auf die Erde. Vielmehr plätschert der Song vorbei, ohne auch nur ansatzweise haften zu bleiben. Ähnlich ergeht es "Divided We Stand", ehe "Gone Rogue (I Apologize)" mit der doch recht eingängigen Melodieführung, vor allem beim Chorus, wieder punkten kann. Im Midtempo gehalten und mit einem ordentlich melodischen Solo im Mittelteil versehen, hat der Song zwar nichts mehr mit Hardcore zu tun, weiß aber trotzdem zu gefallen. Tut nicht weh, macht aber Laune. Mit dem zwar geschwindigkeitstechnisch abwechslungsreichen, aber ansonsten eher unspektakulärem "Hate Coalition" endet die Scheiblette.
Pro-Pain bezeichnen selbst Absolute Power als Crossover-Werk, was man so auch stehen lassen kann. Vom wütenden Hardcore der früheren Tage ist außer den Eröffnungssongs jedoch nicht mehr viel übrig geblieben.

Ray

4 von 6 Punkten

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