8 Headbänga online
27.05.2017 Ragnarok
27.05.2017 Thorny Roses
02.06.2017 Monster Magnet
05.06.2017 Exodus
06.06.2017 Malevolence
06.06.2017 I Am Morbid
13.06.2017 Metal Church
MinReviews (9882)
MinNavigation
MinKommentare
MinArtikel des Tages
Review:
Abigail Williams

Interview:
Thorngoth

Live-Bericht:
Summer Breeze

Video:
Mastic Scum
MinRSS RSS
MinAtom Atom
MinIn eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Nechochwen kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Nechochwen - Azimuths To The Otherworld

Nechochwen - Azimuths To The Otherworld
Stil: Native American Metal
VÖ: 02. März 2010
Zeit: 59:26
Label: Bindrune Recordings
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/nechochwenstronghold

buy, mail, print

Nechochwen nennt sich die Ein-Mann-Band aus West Virginia, die es sich zum Ziel gemacht hat, uns über die alten Kulturen dieser Region zu erzählen. "I want to spread knowledge of my area's roots through interesting soundscapes that are as dark as the history behind them.", kann man auf der MySpace-Seite lesen und es klingt interessant. Eine Mischung aus Black Metal-Klängen und indianischem Kulturgut?

Das erste, was einem auffällt, wenn man die Scheibe rotieren lässt, sind die Akustikparts, die, mit einer Gitarre eingespielt, eine ganz eigene melancholisch-träumerische Stimmung aufbauen und dabei anfangen, die Geschichten zu weben, die erzählt werden. Dazu kommen dann von Zeit zu Zeit fette Sounds, vom Schlagzeug getrieben, von den Gitarren hin- und hergezerrt und durch dunkle Growls ergänzt. Doch diese sind eher dezent gestreut, wobei nichtsdestotrotz Metal als Stilrichtung angemessen erscheint. Und ebenso gibt es auch einmal Flötenklänge, wie man sie von indianischer Musik kennt. Native American Metal eben, eine Melange aus alten Traditionen, klassischen Arragements und Metal.

Azimuths To The Otherworld ist bereits die zweite Scheibe von Nechochwen, der mit dem Debüt Agonkian bereits einen ersten Erfolg verzeichnen durfte. Leider konnte ich bisher noch kaum etwas über den Musiker selbst erfahren oder dessen Verbindung zur Kultur der Indianer in West Virgina, jedoch sind es auf dieser Scheibe bevorzugt das Wissen und die Erzählungen der Adena and Hopewell, die Echochwen verwendet.

Der Schwerpunkt liegt auf der Seite der Gitarre und auf der Seite der Klassik, doch gerade die immer wiederkehrenden Einwürfe von Seiten des Metal geben dieser Musik ein eigenes Leben. Die Melancholie von Opeths Damnation gepaart mit Bathorys Metal, so in etwa würde ich am Ehesten diese Scheibe beschreiben.

Wer diese Scheibe genießen will, sollte allerdings Zeit mitbringen, denn diese Scheibe benötigt sie. Der Zugang ist nicht unbedingt leicht und es braucht ein paar Durchläufe, bis man die Arrangements zu verstehen beginnt. Sie sind es aber wert.

0 KommentareSophos

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Sora - Desire And Truth
Vorheriges Review: Alcest - Écailles De Lune

© www.heavyhardes.de