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Mantric - The Descent

Mantric - The Descent
Stil: Progressive Metal
VÖ: 30. April 2010
Zeit: 51:17
Label: Prosthetic Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/mantricofficial

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Prosthetic Records werben damit, dass sich die jüngst unter Vertrag genommene Band Mantric aus Überresten der norwegischen Progressive Deather Extol gegründet hat. Da in Sachen Extol die Meinungen nicht nur in der hauseigenen Redaktion oft weit auseinander liegen, sei Mantric isoliert betrachtet, ohne dabei die Vergangenheit der Musiker zu sehr in die Waagschale zu werfen. Schließlich hat deren neues Projekt mit Death Metal auch nicht mehr allzu viel am Hut. Eine Klassifizierung des Debüts The Descent scheint darüber hinaus ein auswegloses Unterfangen zu sein und man fühlt sich hingerissen, eine weitere Schublade zu definieren, über der so etwas geschrieben steht, wie Confused Metal oder - besser noch - Whatever Metal.

Denn was auch immer man während der gut 50 Minuten zu hören bekommt, es irritiert und verwirrt mit jedem Hören aufs Neue. Harmonischer Klargesang trifft auf entmenschlichte Screams, rhythmische Moshparts verlieren sich in kompositorischen Irrgärten, dazwischen erzeugen synthetische Streicher und andere klangliche Experimente beklemmende Passagen im Rahmen der ohnehin schon morbiden Grundstimmung. Es besteht keine Frage: The Descent hat seine Momente, und Titel wie "Symptoms" oder vor allem mein Anspieltipp "Water Through Fire" können auch schnell überzeugen. Doch lange dauert es meistens nicht, bis einen die vier Musiker mit ihrem Tun wieder gehörig vor den Kopf gestoßen haben. Am Ende erweist sich der proklamierte Abstieg als endloser Trip in unbekannte Tiefen, und selbst nach dem fünften Durchlauf bin ich dem Ziel kaum einen Deut näher gekommen. Natürlich wird es für Mantric eine Klientel geben, in deren Reihen ich mich aber sicher nicht befinde.

Dagger

3 von 6 Punkten

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